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Fußball

SV Schermbeck verliert auch gegen Münster

DORSTEN / SCHERMBECK Der SV Schermbeck rutscht in der Westfalenliga 1 weiter Rchtung Abstiegszone. Gegen Preußen Münster II zeigtee der SVS zwar eine leichte Steigerung, doch Zählbares sprang dabei nicht heraus.

Westfalenliga 1 SVS - SC Preußen Münster II 0:2 (0:1)

Die Gastgeber haben sicherlich gegen Münster einige Lebenszeichen von sich gegeben. Über 90 Minuten war die Leistung aber zu wenig, um einem nicht gerade übermächtigen Preußen-Nachwuchs die Punkte abzunehmen. Unübersehbar ist vor allen Dingen die Formschwäche einiger sonstiger Leistungsträger. Jannis Scheuch steht komplett neben sich und auch Marek Klimczok fehlen die zündenden Ideen im Spielaufbau. Das ist schlecht für Marc Schröter, denn der Torjäger ist auf präzise Zuspiele angewiesen, mit langen, hohen und auf Verdacht gespielten Pässen kann er nichts anfangen.

Münster war beileibe nicht so stark wie in den letzten Jahren, und so sahen die knapp über 100 Zuschauer ein erste Viertelstunde, in der der SVS motiviert, aber zu unpräzise war. Münster war zwar nicht so oft am Ball, kam aber zu deutlich klareren Abschlüssen als der SVS. Beim 0:1 half aber die Schermbecker Innenverteidigung kräftig mit, die sich von Luca Steinfeldt mit einem simplen Wackler narren ließ (21.). Die Schermbecker kamen nur zu Schussversuchen, die nicht für einen Treffer taugten.

Nach der Pause offensiver

Schlebach hatte seine Elf für den zweiten Durchgang etwas offensiver instruiert. Max Bönighausen hatte in der 59. Minute die erste richtige Ausgleichsmöglichkeit, schoss aber knapp über das Tor. Auf der anderen Seite ergab das aber auch einige Münsteraner Chancen. Steinfeld und Ismail Budak hätten die Partie schon eher entscheiden können. Innerhalb von zwei Minuten hatte Marc Schröter zweimal den Ausgleich auf dem Fuß. Ein Schuss aus elf Metern wurde von zwei Preußen abgeblockt. Nach einer Ecke stand er am zweiten Pfosten völlig frei, seine Volleyabnahme war aber nicht präzise genug. Wenig später hatte Marek Klimczok seine beste Aktion mit einem strammen Schuss aus 18 Metern, den der Preußen-Keeper Stephan Tantow glänzend parierte.

Das Remis schien noch lange möglich, auch weil die Gäste viele Konter vergaben. Erst vier Minuten vor dem Abpfiff setzte Daniel Mladenovic den SVS-Hoffnungen ein Ende. Christoph Schlebach sagte nach dem Spiel: „Die vierte Heimniederlage tut weh. Für die Spieler ist es eine Situation, die sie nicht erwartet hatten. Allerdings haben sie heute mehr investiert und die Leistungssteigerung war unverkennbar.“

SVS: Rudolph, Helling (88. Springenberg), Ewald, Hasselkus (70. Kündig), Klimczok, Schröter, Turgut, Scheuch, Esen, Esen, Bönighausen, Kissi (82. Ihnen).

Tore: 0:1 Steinfeldt (21.), 0:2 Mladenovic (85.).

Landesliga 4 RW Deuten - Pr. Lengerich 2:4 (0:2)

Zu Beginn hatten die Hausherren Probleme in die Partie zu finden. Die Lücken, die der Deuten hinterließ konnte der Gast nicht für sich nutzen. Nach gut 15 Minuten kam die Mannschaft von Trainer Frank Frye besser in die Partie herein. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Viel spielte sich zwar weiter in der Deutener Hälfte ab, doch die gute Verteidigung ließ keine Chancen zu. Eigene Konter wurden allerdings nicht mit der letzten Entschlossenheit zu Ende gespielt, sodass alles auf ein 0:0-Halbzeitergebnis hinauslief. Nach einer gelungenen Aktion über Außen brachte Lengerich den Ball jedoch noch mal in die Mitte. Dort lauerte Dennis Greiff, der Keeper Niclas Schmidt umkurvte und zur Führung einschoss (40.). Geschockt durch den Gegentreffer hatte Lengerich nun leichtes Spiel sich ein zweites Mal über Außen durchzusetzen. Wieder wurde der Ball nach innen gespielt. Diesmal parierte Schmidt zwar, doch beim Nachschuss von Niklas Cirkovic war er machtlos.

Deuten nahm sich zur Pause vor, die Partie wieder spannend zu gestalten. Dieses Unterfangen ging rasch in die Hose. Es dauerte drei Minuten, bis Lengerich die Partie- so dachten alle- entschied. Malte Moß nutzte die dritte Torchance zum dritten Treffer. Aus dem Nichts keimte für Deuten zwei Minuten später Hoffnung auf. Lukas Nolte traf sehenswert aus der zweiten Reihe (50.). Eine starke Einzelaktion der Gäste entschied die Partie ein zweites Mal (Martin Fleige 69.)-diesmal wohl endgültig. Doch wiederum aus dem Nichts keimte durch Steffen Rekers 2:4 Hoffnung auf (76.). Nun begann ein Sturmlauf der Deutener. Beste Chancen wurden vergeben.

„Leider reichte es nicht mehr zum Anschluss. Wäre dieser gefallen, hätte die Partie auch noch Untentschieden enden können“, bilanzierte Frye, der dem Gast dennoch einen verdienten Sieg bescheinigte.

RWD: Schmidt; Jan Pohlmann, Mueller, Uhlenbrock, Goeke, Lachs (86. Grugel), Wilkes (74. Winter), Urban, Rekers, Nolte, Peters (80. von Gostomski).

Tore: 0:1 Greiff (40.), 0:2 Cirkovic (42.), 0:3 Moß (48.), 1:3 Nolte (50.), 1:4 Fleige (69.), 2:4 Rekers (76.).

Frauen-Landesliga 3 B. Emsdetten - SSV Rhade 0:2 (0:2)

Der Start in die Partie war holprig für die Elf von Dirk Bessler. Erst nach und nach sicherte sich der SSV Rhade mehr Spielanteile und dominierte die Gastgeber aus Emsdetten. Zwei individuelle Aktionen reichten für die zwei Treffer des Tages. Erst schloss Jule Terstegen aus knapp 20 Metern über die Torhüterin Emsdettens hinweg (28.), dann, nur kurze Zeit später, setzte sich Luisa Strauch gegen drei, vier Gegenspielerinnen durch und drosch das Leder aus knapp 16 Metern unhaltbar in die Maschen (32.).

Nach der Pause ließ der SSV Rhade wieder ein wenig nach mit dem Wissen der Führung im Rücken. Beinahe hätte sich das gerecht, doch der Ball sprang wieder vom Pfosten ins Feld, anstatt ins Tor zu kullern. Jegliche andere Angriffsversuche konnte entwerder die Rhader Abwehr entschärfen, oder Torhüterin Lara Wigger war zur Stelle. „Wir haben ein ordentliches, aber kein besonders gutes Spiel gemacht. Insgesamt geht die Leistung in Ordnung. Nächste Woche gegen Gremmendorf müssen wir wieder eine Schippe drauflegen“, erklärte Bessler.

SSV: Wigger; Schonebeck, Lechtenberg, Ricken, Heisterklaus, Emming, Schulte-Bocholt, Strauch, Peek (46. Meister), Terstegen, Nienhaus.

Tore: 0:1 Terstegen (28.), 0:2 Strauch (31.).

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