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SVS-Handballer verlieren erste Tests

SCHERMBECK Die Schermbecker Handballer haben ein langes Wochenende hinter sich gebracht. Sowohl das Verbandsliga-Team von Burkhard Bell als auch die Bezirksliga-Mannschaft von Thomas Keysers absolvierten in Gelsenkirchen ein Trainingslager mit je zwei Freundschaftsspielen.

SVS-Handballer verlieren erste Tests

Die SVS-Reserve vergab gegen Westerholt einen klaren Vorsprung.

Nach vielen Wochen reiner Kraft und Konditionsarbeit hat der Verbandsliga-Aufsteiger am letzten Dienstag zum ersten Mal eine Halle von innen gesehen. Der Freitag und Samstag hatten es in sich, sodass die Schermbecker gegen den Landesligisten Schalke schon schwere Beine hatten. Zwar ging das Bell Team, das ohne Christopher Seibel und Frederik Bell (verletzt) auskommen musste, mit 4:1 in Führung, doch der körperliche Verschleiß war spürbar. Lange Zeit waren die SVS-Angriffe ohne Erfolg und Schalke zog mit vier Toren davon, bevor die Schermbecker bis zur Pause auf 9:11 verkürzten. Im zweiten Durchgang gab es ebenfalls den einen oder anderen Durchhänger, doch am Ende rappelte sich der SVS noch einmal auf. Am Sonntag ging es in Gladbeck gegen den Landesligisten Ruhrtal Witten. Dabei lief es ähnlich. Im ersten Durchgang lagen die Wittener zwar mit vier Tore vorn, doch Schermbeck verkürzte auf 10:12. Im zweiten Durchgang wurde die Bell-Sieben überrannt, bevor sie in der Endphase das Ergebnis noch erträglicher gestaltete. Burkhard Bell geht aber erst jetzt in die spielerische Feinarbeit: „Wir haben dann auch noch sehr attraktive Gegner, an denen wir unsere Fortschritte messen können.“ SVS:  Busjan, Bell, Timmermann (1 Spiel 0/2. Spiel 6), Mischel (3/0), Felisiak (2/3), Robert (n.g./3), Seibel (4/4), Kreilkamp (3/n.g.), Speckamp (3/0), Emmerich (1/2), Hinz (0/2), Kuhn (0/2), Kuhlmann (2/1).

Ebenso wie die erste Mannschaft war das Team von Thomas Keysers sehr müde. Gegen den TV Gladbeck, der in der ersten Kreisklasse beheimatet ist, merkte man dem jungen Team die Strapazen des Trainings sehr wohl an. An dem deutlichen Gladbecker Sieg gab es auch nichts zu deuteln. Gegen den Kreisligisten SV Westerholt ging es über drei Mal 25 Minuten. In den ersten beiden Dritteln lief es für den SVS noch sehr gut. Das erste gewann er mit drei, das zweite mit vier Toren Vorsprung. Im dritten Abschnitt machte sich der Kräfteverschleiß dann aber sehr deutlich bemerkbar und am Ende sprang nur ein Remis heraus. Keysers: „Ich habe noch sehr viel Arbeit."

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