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SVS-Herren trotz Niederlagen im Soll

SCHERMBECK Zwei klare Niederlagen bezogen die Verbandsliga-Herren des SV Schermbeck am Samstag gegen ihre Testgegner aus Recklinghausen und Duisburg-Hamborn. Genau wie Trainer Burkhard Bell es einkalkuliert hatte.

SVS-Herren trotz Niederlagen im Soll

Björn Mischel (M.) und Co. hatten die Niederlagen einkalkuliert.

„Recklinghausen und Hamborn sind keine Mannschaften, mit denen wir uns messen müssen. Es sind Gegner, von denen wir lernen wollen“, erklärte der Schermbecker Trainer sein Kalkül. Recklinghausen peilt in der Verbandsliga nach zwei Vizemeisterschaften den Aufstieg an, Hamborn spielt bereits in der Oberliga.

Dazu kam noch, dass der SVS nicht komplett in die Partien gehen konnte. Mit dem verletzten Frederik Bell und Urlauber Christopher Seibel fehlten den Gastgebern ausgerechnet auf der Position des Spielmachers die Alternativen zum Wechseln. „Und daran“, so Bell, „krankte dann natürlich unser ganzes Spiel.“ Das verlief in beiden Partien ähnlich. Zu Beginn konnten die Schermbecker das Geschehen jeweils ausgeglichen gestalten, erlitten dann aber einen Einbruch und mussten die Gegner mehr und mehr davon ziehen lassen. Das erste Spiel gegen Recklinghausen ließ Burkhard Bell per Videokamera aufzeichnen und bat seine Schützlinge während des Duells zwischen der PSV und Hamborn zur Analyse. „Da hat man dann deutlich gesehen, was diese Teams noch mehr haben als wir.“

Vor allem körperlich seien die beiden Testgegner von Samstag seiner Truppe noch voraus, sagte Bell: „Uns fehlte nach den letzten harten Trainingseinheiten ein wenig die Spritzigkeit.“ Doch auch das passe genau zu seinem Vorbereitungsplan: „Wir haben noch vier Wochen, in denen wir uns das noch holen werden.“ Erfreuliche Ansätze registrierte der SVS-Coach aber natürlich auch. So überzeugte Daniel Robert im Rückraum und am Kreis kam der aus der zweiten Mannschaft aufgerückte Simon Kuhlmann immer besser zurecht, wurde von seinen Mitspielern immer wieder gefunden und erzielte gegen Hamborn drei Tore. „Er hat enorme Fortschritte gemacht“, lobte Bell.

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