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SVS schlägt Wattenscheid sicher

SCHERMBECK Mit einem ungefährdeten 2:0-Sieg über den Ligagefährten SG Wattenscheid erreichte der SV Schermbeck am Samstag die zweite Runde des Westfalenpokals. Das Stroetzel-Team zeigte sich für den Liga-Start am nächsten Sonntag bestens gerüstet.

SVS schlägt Wattenscheid sicher

1:0 für den SVS! Nicht nur Betreuer Rainer Fichte (M.) freut sich unbändig.

Ein sicher stehende Abwehr und ein hohes Maß an Effizienz im Angriff waren die Schlüssel zum Schermbecker Erfolg gegen bemühte, aber letztlich doch recht harmlose Gäste. Schermbeck erwischte den besseren Start, traf schon nach zwei Minuten den Pfosten und hatte durch eine Bogenlampe von Samed Basol auch die nächste Chance des Spiels (3.). Danach blieben Torszenen vorerst Mangelware. Wattenscheid kam besser ins Spiel, Stefan Schröder musste bei einem Schuss von Dimitrios Ropkas nachfassen (20.), kurz darauf strich ein Schuss des Griechen knapp übers SVS-Tor. Doch genau in diese kleine Drangperiode der Gäste setzte der SVS das 1:0. Reiner Nawatzki nutzte ein Missverständnis zwischen Wattenscheids Keeper Philipp Kunz und Kapitän Christoph Schmitt, die ihm das Leder auf dem Silbertablett servierten und ihn zum Einschieben aus kurzer Distanz einluden (28.). Der wohl schönste Angriff des Spiels brachte dann kurz vor der Pause das 2:0. Matthias Pfände setzte sich auf der rechten Seite durch und seine maßgerechte Flanke verwertete Dominik Milaszewski per Kopf (42.). Unmittelbar danach hatte Wattenscheid die Chance zum Anschlusstreffer. Doch Sven Wienecke hob den Ball an SVS-Keeper Stefan Schröder, aber auch am Schermbecker Tor vorbei und so ging der SVS mit einem beruhigenden Vorsprung in die Pause.

Im zweiten Durchgang musste Wattenscheid naturgemäß den Druck erhöhen, echte Gefahr entstand fürs SVS-Tor aber nicht daraus, denn die Schermbecker Defensive stand gut. „Es war genauso, wie wir es uns vorgenommen hatten. Wir wollten auf Konter lauern“, erklärte ein zufriedener Martin Stroetzel nach Spiel-ende und lobte auch die gute Chancenverwertung seines Teams: „Da, wo wir spielen, muss das so sein. Da bekommt man halt nicht so viele Chancen.“ Dem Saisonstart blickt der SVS-Coach zuversichtlich entgegen: „Man muss zwar abwarten, was in dieser Woche noch passiert, aber meine Wunschformation habe ich auf jeden Fall schon im Kopf.“ 

Schröder; Schmidt, Nawatzki, Talaga, Basol, Konowski, Djuliman, Milaszewski (88. Scherer), Siebert, Pfände (80. Seifert), Woberschal (65. Pascal Herzog).

1:0 Nawatzki (28.); 2:0 Milaszewski (42.). 

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