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Schönsee startet mit Volleyballerinen den Neuanfang

TV Werne

Jochen Schönsee hat die Volleyballerinnen des TV Werne nach dem Abstieg übernommen. Auf das Kennenlernen folgt nun der Feinschliff.

Werne

, 28.08.2018
Schönsee startet mit Volleyballerinen den Neuanfang

Jochen Schönsee (l.) hat den Trainerposten beim TV Werne von Bernd Purzner übernommen. Kollhoff © Juri Kollhoff

Gut einen Monat ist es her, dass der TV Werne Jochen Schönsee als neuen Trainer der Volleyballerinnen vorgestellt hat. Die Zeit hat er intensiv genutzt, um die Mannschaft kennenzulernen und an Abläufen zu feilen. Nun sprach er über den Stand der Vorbereitung, die Verarbeitung des Abstiegs und die anspruchsvolle Liga.

Herr Schönsee, seit Mitte Juli trainieren Sie die Volleyballerinnen des TV Werne. Wie haben Sie die bisherige Zeit genutzt?

Es kam ja alles ziemlich überraschend. Ein anderer Trainer hatte dem TV Werne spontan abgesagt. Die bisherige Zeit haben wir gebraucht, um uns kennenzulernen und an einigen Abläufen zu feilen. Ich kannte die Mannschaft vorher gar nicht.

Klingt nach keinem leichten Unterfangen...

Zwei Monate Vorbereitung klingen nach viel Zeit, sind aber viel zu kurz, um sich mit einer neuen Mannschaft auf eine Verbandsliga-Saison vorzubereiten. Dazu kam: Die Hallen waren in Werne drei Wochen geschlossen und die hohen Temperaturen verhinderten das Ausweichen auf die Beachvolleyball-Felder.

Am Wochenende haben Sie in Gievenbeck ihr erstes Turnier gespielt. Was für einen Eindruck hat die Mannschaft hinterlassen?

Wir sind – für mich zumindest – überraschend Zweiter geworden. Wir haben unsere Gruppe und das Halbfinale souverän gewonnen. Im Finale mussten wir uns dem SC Hennen leider geschlagen geben. Es hat schon einiges funktioniert, was wir angefangen haben, zu ändern. Zum Beispiel die Abstimmung Zuspiel-Angriff. Aber es hat auch genug nicht geklappt (lacht).

Waren Sie nach dem Abstieg aus der Oberliga auch als Psychologe gefragt?

Nein, die Mannschaft ist gefestigt. Die Spielerinnen haben sich früh dazu entschieden, als Team zusammen zu bleiben. Wir haben nur zwei Abgänge zu verzeichnen und die waren einmal durch ein Studium und einmal durch Schwangerschaft bedingt. Mit Stefanie Buhl haben wir außerdem vom TuS Böhnen eine neue Zuspielerin hinzu bekommen.

Gehört man mit dieser oberligaerfahrenen Mannschaft nicht automatisch zum Favoritenkreis?

Von Außen betrachtet gehört man sicher dazu. Aber in dieser Liga gibt es viele Favoriten. Hörde gehört als Absteiger dazu, auch Minden, deren U20 Deutscher Meister geworden ist, und Detmold sehe ich um die vorderen Plätze mitspielen. Aber ich habe mit den Mädels gesprochen und sie möchten ganz klar wieder aufsteigen.

Nach dem Abstieg wurde gesagt, dass die erste und zweite Damenmannschaft in Zukunft enger zusammen arbeiten werden. Wie sieht das in der Praxis aus?

Wir binden die Jugendspielerinnen regelmäßig in unser Training mit ein. Bei den Übungen ziehen sie voll mit durch. In der Mannschaft wird natürlich akzeptiert, dass es da auch Mal den ein oder anderen Fehler mehr gibt.

Am 23. September startet die Saison direkt mit einem Kracher gegen TV Hörde II. Was steht bis dahin noch auf dem Programm?

Am Wochenende nehmen wir – genau wie Hörde – am nächsten Vorbereitungsturnier teil. Da werden wir natürlich genau hinschauen. Ansonsten haben wir noch ein Trainingswochenende vor uns. Auf weitere Turniere werden wir personell bedingt verzichten müssen.

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