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Schwere Verletzungen bei zwei Spielern von GS Cappenberg

Fußball: GS Cappenberg

Julius Becker hat keine Brüche, fällt aber mit einem Bänderriss im Sprunggelenk aus. Dietrich Grass bangt noch. Der Verdacht: eine Kreuzbandverletzung.

Cappenberg

20.02.2018
Schwere Verletzungen bei zwei Spielern von GS Cappenberg

Patrick Osmolski tröstet den am Boden sitzenden Dietrich Grass. © Reith

Drei Punkte verloren – und zwei Spieler. Grün-Schwarz Cappenberg hat im engen Rennen um Platz drei am Sonntag mit der 2:3-Niederlage gegen Rot-Weiß Unna II gleich mehrere Rückschläge hinnehmen müssen.

Noch am Tag nach der Niederlage in Unna war Cappenbergs Trainer Patrick Osmolski angefressen. „Die Punkte für Unna waren verdient. Das war sehr, sehr schwach gestern“, sagte Osmolski am Montagmorgen, „wir hätten ohne Probleme etwas mitnehmen können.“ Wenn Cappenbergs Elf Normalform abgerufen hätte und an die Grenzen gegangen wäre. Osmolski war mit der „Art und Weise“ der Niederlage deshalb nicht zufrieden. Denn seine Elf sei imstande, mehr zu leisten. Das war aber vor allem in der ersten Halbzeit nicht der Fall.

In der Tabelle beförderte das die Cappenberger von Platz vier auf Rang sechs – an das Ende des Quartetts mit Langschede, TuRa Bergkamen und Unna II, das realistisch betrachtet nur noch um Rang drei kämpft. Denn zwischen Massen (2.) und dem Dritten Langschede klafft schon ein 16-Punkte-Loch.

Nachwirken werden bei den Cappenbergern vor allem die Verletzten. Leichte Entwarnung gab es noch am Sonntag bei Flügelflitzer Julius Becker. Gebrochen ist nichts. „Er schrieb mir, dass er einen Bänderriss hat“, sagte Osmolski. Eine neue Untersuchung am Donnerstag soll mehr Klarheit bringen. Fest steht, dass er wochenlang fehlen wird.

Dagegen monatelang könnte Außenverteidiger Dietrich Grass ausfallen, der von einem Gegenspieler abgeräumt wurde. „Die Nacht war nicht überragend. Er hat beim Beugen Probleme“, berichtete Osmolski. Eine konkrete Diagnose fehlt noch. „Der Arzt vermutet etwas mit dem hinteren Kreuzband. Die Tage soll eine MRT-Untersuchung gemacht werden“, sagte Grass am Montag. Wenn sich dabei der Verdacht einer Bänder- oder Knorpelverletzung im Knie bestätigt, verschärft sein womöglich monatelanger Ausfall die Probleme in der ohnehin nicht gerade stabilen Viererkette der Cappenberger.

Die war Sonntag einmal mehr eine Baustelle: „Wenn man die Anzahl der Torchancen sieht, vor allem in der ersten Halbzeit, war es verdient“, sagte Osmolski. Fabian Wißmann auf rechts fehlte Spielpraxis, in der Mitte ließ sich Tim Augustin übertölpeln. „In manchen Situationen sind wir noch zu lieb. Da muss man dann halt auch mal am Trikot ziehen als taktisches Mittel. Dann holt man sich Gelb ab – und fertig“, forderte Osmolski. Im Zentrum fehlte Janis Drees, der ebenfalls mit Knieproblemen pausiert.

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