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Schwerin wird Zweiter - Alle Spiele

Europa Shield 2012

Die Korfballer des Schweriner KC haben es beim Europa Shield 2012 wie im Vorjahr ins Finale geschafft. Alle Spiele der heimischen Korfballer bei den Titelkämpfen finden Sie hier im Überblick.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jens Lukas und Carsten Loos

, 29.01.2012
Schwerin wird Zweiter - Alle Spiele

Einen gelungenen Auftakt legte der Schweriner KC am Freitagbend im letzten Spiel des ersten Tages hin. Gegen den ungarischen Vize-Meister MAFC Budapest siegte das Ausrichter-Team sicher und souverän mit 15:5. Zunächst hatte man etwas Mühe mit den Ungarn, zog dann aber schon in der ersten Halbzeit auf einen sicheren 9:3-Halbzeitvorsprung davon. Im zweiten Spielabschnitt ließen es die Schweriner dann nicht mehr spannend werden, blieben souverän in Führung und versuchten das eine oder andere technische Kabinettstückchen. Ergebnis: Ein ungefährdeter 15:5-Sieg.

Christine Dülfer (4), Verena Zappe (33. Ina Heinzel), Susanne Alberts (3), Anna Schulte (3), Julian Schittkowski (2), Björn Schlachzig (1 - 27. Lukas Edeler), Lennart Schwirtz (1), Thomas Lipperheide (1).

 

Schwerin begann gut, wurde vor der Pause dann aber nervös und ließ den Gegner rankommen, weshalb es nur mit einem knappen Vorsprung in die Kabine ging. Nach der Pause hatten beide Teams Anlaufschwierigkeiten. Der KC fand aber immer besser in die Partie und setzte die Polen mehr und mehr unter Druck. In der Defensive stand die heimische Mannschaft so gut, das bei Angriffen der Gäste mehrfach die Shotclock ablief - die Spieler also nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit zum Abschluss kamen. Wroclaw erzielte somit im zweiten Durchgang nur drei Treffer, während Schwerin sich souverän absetzte.

Christine Dülfer, Verena Zappe, Susanne Alberts (3), Linda Schiller (3), Julian Schittkowski (2), Björn Schlachzig (3), Lennart Schwirtz (3), Thomas Lipperheide (1 - 34. Lukas Edeler/1).

Taktisch schlecht gespielt, viele unnötige Ballverluste und Fans, die völlig überrascht sind und verstummen - im letzten Gruppenspiel präsentierte sich der Schweriner KC völlig von der Rolle. Die Folge war eine deutliche Niederlage gegen den englischen Vize-Meister, der ebenso wie Schwerin schon vorher als Halbfinalist festgestanden hatte. Vor allem in der ersten Halbzeit gaben die SKC-Akteure viele Bälle leichtfertig weg. So mussten sie nach der Pause einem uneinholbaren Rückstand hinterherlaufen. Immerhin lief es in Halbzeit zwei etwas besser. Dennoch: So kommt es am Sonntag zum Duell mit der SG Pegasus - viele Beobachter hätten sich diese Partie eher für das Finale gewünscht.

Christine Dülfer, Verena Zappe, Anna Schulte, Linda Schiller, Julian Schittkowski (2), Björn Schlachzig (2), Lennart Schwirtz, Lukas Edeler.

Wie im Vorjahr steht der Schweriner KC im Finale. Doch es war sehr knapp und spannend bis zur letzten Sekunde. Schwerin startete gut, führte zwischenzeitlich mit 6:1. Doch wie bereits zuvor ließ der KC den Gegner unnötig wieder in die Partie kommen. So ging es mit einem 6:3 in die Pause. Im zweiten Durchgang führten die Gastgeber stets, ohne sich jedoch entscheidend absetzen zu können. So kam es zu einer dramatischen Schlussphase, in der die Rheinländer noch auf den Ausgleich hofften, die Europastädter aber ihre Angriffe immer über die volle Länge ausspielten, um den knappen Sieg über die Zeit zu bringen. Nach dem Abpfiff war die Freude bei Schwerin riesig. Pegasus-Trainer Ronald Ligt zeigte Fairness und war als einer der ersten Gratulanten bei seinem Gegenüber Martin Kamphuis - vielleicht froh darüber, dass wenigstens ein deutsches Team den Sprung ins Endspiel geschafft hat. Dort wartet der tschechische Vertreter KCC Budejovice auf den KC.

Christine Dülfer (1), Susanne Alberts (1), Anna Schulte, Linda Schiller (1), Julian Schittkowski (2), Björn Schlachzig (1 - 37. Lukas Edeler), Lennart Schwirtz (2), Thomas Lipperheide (2).

 

Bis zum Schluss hat Schwerin um den Titel gekämpft - doch es hat nicht gereicht. Der Pausenrückstand war einfach nicht mehr aufzuholen, zumal dem Gastgeber im zweiten Durchgang auch nur drei Treffer gelangen. Für Schwerin war es eine extreme Kraftanstrengung, das Spiel offen zu halten. Lange stand es 0:1, mit einem 4:6 ging es dann in die Pause. Die Offensive der Tschechen hatte klare Vorteile, besonders was die Körpergröße anbelangt. Tschechens Veronika Binova misst gut und gerne zwei Meter und war damit die größte Person auf dem Platz, pflückte unter dem Korb viele Bälle herunter. Wenn es um technische Belange ging, konnte der KC mithalten - das war letztlich aber zu wenig. 

Christine Dülfer, Susanne Alberts (3), Anna Schulte (1), Linda Schiller (1), Julian Schittkowski, Björn Schlachzig (1 - 24. Lukas Edeler), Lennart Schwirtz (1), Thomas Lipperheide.

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