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Schwerter Trio mit Bestleistungen und starken Platzierungen bei der DM

Leichtathletik

SCHWERTE Die Schwerter Leichtathletikjugend ist so erfolgreich wie schon lange nicht mehr. Bei der Jugend-DM in Ulm setzte es für das Trio der LG Schwerte drei Bestleistungen und Platzierungen, mit denen keiner gerechnet hatte.

von Von Sebastian Reith

, 08.08.2010
Schwerter Trio mit Bestleistungen und starken Platzierungen bei der DM

Neele Holzhausen überzeugte bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm auf ganzer Linie - Platz sieben über 400m Hürden.

Am meisten gilt das wohl für Tobias Haschke, der den glorreichen Samstag einleitete. Der A-Jugendliche, als Vorletzter der 16 Dreispringer in den Wettkampf gegangen, sprang mit 13,85m und persönlicher Bestweite im zweiten Versuch in den Endkampf der besten Acht. Hier verbesserte er sich im fünften Versuch noch einmal um drei Zentimeter, blieb damit aber Achter. Als einzigem Teilnehmer gelangen dem 19-Jährigen sechs gültige Versuche zwischen 13,49m und 13,88m - Zahlen, die belegen, mit welcher Konstanz Haschke den Wettkampf bestritt, während andere deutlich unter ihren Meldeweiten blieben.

Auch Matthias Sommer konnte mehr als zufrieden aus Ulm abreisen. In 22,24 sek - ebenfalls persönliche Bestzeit - qualifizierte sich der 200m-Sprinter für das B-Finale. "Er hat sein Pensum mal wieder souverän abgerufen", Trainer Peter Matzerath, der aber auch von einer solchen Zeit ausgegangen war: "Er musste diese Leistung bringen, die Trainingswerte waren so." Im Endlauf ging es dann abermals eng zu. 22,48 sek bei fast einem Meter Gegenwind bedeuteten am Ende Rang 14 - der bisher größte Erfolg des Ergsters in seiner Karriere. Neele Holzhausen mit Bestzeit auf Platz siebenGrund zum Jubeln hatte aber vor allem eine: Neele Holzhausen. Endlich - bei ihrem vierten DM-Start über 400m Hürden schaffte sie den Einzug ins lang ersehnte Finale. Ihre Bestzeit verbesserte sie im Vorlauf zunächst leicht auf 63,33 sek. Aber die bange Frage war, ob es für den einzigen Endlauf gereicht hatte. "Ich hatte den B-Lauf im Hinterkopf, aber es waren zu wenig Teilnehmer am Start, damit einer zustande kommt" erklärte Matzerath die Situation. Erst bei vier Vorläufen (32 Teilnehmer) wäre es zu einem B- und einem A-Endlauf gekommen. Da aber nur 20 Läuferinnen am Start waren, beschlossen die Veranstalter, nur einen Finallauf auszurichten. Aber es hatte gereicht: Als glückliche Achte zog sie in den Endlauf ein und konnte sich hier noch einmal steigern: 63,15 sek - Platz sieben.Bestes Ergebnis seit über 20 Jahren

Über 20 Jahre ist es her, dass gleich mehrere Schwerter Athleten bei Deutschen Meisterschaften so weit vorne landeten. "Das sind unglaubliche Ergebnisse", freute sich Trainer Peter Matzerath. Er selbst hat nicht gerade geringen Anteil an dem Erfolg, waren alle Athleten doch auf den Punkt hin topfit.

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