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Schwierige Aufgabe beim Aufstiegskandidaten Wattenscheid

VfB Habinghorst

Nur einen Punkt hat der VfB Habinghorst in den ersten beiden Partien in der Fußball-Landesliga gesammelt. Am Sonntag, 29. August, dürfte es schwierig werden, diese Bilanz aufzupolieren. Denn es geht zu einem der Aufstiegsfavoriten.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jörg Laumann

, 27.08.2010
Schwierige Aufgabe beim Aufstiegskandidaten Wattenscheid

Andreas Stolzenberg (rechts) schoss vor Wochenfrist das einzige VfB-Tor gegen den Mitfavoriten Fortuna Herne (1:4). Am Sonntag müssen die Habinghorster auswärts bei einem vermeintlich stärkeren Team ran.

Die Wattenscheider, die in der vergangenen Spielzeit als Zweiter nur denkbar knapp den Sprung in die Westfalenliga verpasst hatten, stehen mit zwei Siegen aus den ersten beiden Spielen gleich wieder in der Spitzengruppe. Das Team von Ex-Profi Eduard Buckmaier hat sich vor der Saison unter anderem mit Andreas Büscher (RW Essen II) und Volkan Kiral (SV Schermbeck) verstärkt. "Daran sieht man schon den Unterschied zwischen unseren beiden Vereinen", sagt VfB-Trainer Dieter Beleijew. "Dort werden Spieler mit NRW-Liga-Erfahrung verpflichtet, während wir auf Neuzugänge aus der Kreisliga A bauen müssen."

Dennoch wollen die Habinghorster in Wattenscheid das Beste aus ihrer Außenseiterrolle machen. Immerhin hat die Beleijew-Elf bereits am ersten Spieltag beim 0:0 in Waltrop einem Liga-Favoriten das Leben schwer gemacht. "Wenn wir an diese Leistung anknüpfen können, sind wir nicht chancenlos", sagt Beleijew, "auch wenn es sicher schwer wird, in Wattenscheid zu gewinnen." In jedem Fall will der VfB-Trainer auf eine ähnliche taktische Ausrichtung wie in Waltrop setzen. Gordon Schwarze soll die Kreise von Wattenscheids Torjäger René Giertulla stören, während in der Habinghorster Offensive voraussichtlich zwei Sturmspitzen agieren werden.

Gegenüber der Vorwoche hat sich auch die Personalsituation beim VfB entspannt: Dominik Schenkel hat seine Verletzung auskuriert und unter der Woche mittrainiert, Hayder Bozkurt ist aus dem Urlaub zurückgekehrt. Somit hoffen die Habinghorster darauf, am Sonntag ähnlich gut auf dem Rasenplatz an der Dickebank auszusehen wie im Vorjahr, als dort ein 1:1 gelang. Nach den Eindrücken der 1:4-Heimniederlage gegen Fortuna Herne ist es bis dahin allerdings noch ein weiter Weg. "Klar, dass es Abstimmungsprobleme gibt, wenn sechs neue Spieler in der Anfangsformation stehen", erklärt Beleijew hierzu, "allerdings müssen wir zusehen, dass wir die individuellen Fehler abstellen."

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