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Sebastian Schütte über seine Reservistenrolle und den starken Saisonstart

SV Herbern

Ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub SG Bockum-Hövel fand sich Sebastian Schütte, Torjäger des SV Herbern, auf der Bank wieder. Der 23-Jährige setzt sich aber dennoch hohe Ziele für den weiteren Saisonverlauf.

Herbern

, 27.08.2018
Sebastian Schütte über seine Reservistenrolle und den starken Saisonstart

Sebastian Schütte (Nr. 9) möchte mit dem SV Herbern in dieser Saison noch häufig jubeln. Landsiedel © Landsiedel

Der SV Herbern ist in der Fußball-Landesliga mit sechs Punkten aus drei Spielen gut in die Saison gestartet. Torjäger Sebastian Schütte sprach mit RN-Mitarbeiter Johannes Schmittmann über den bisherigen Saisonverlauf, seine Reservistenrolle gegen Bockum-Hövel und seine persönlichen Ziele.

Herr Schütte, wie betrachten Sie mit einem Tag Abstand den glücklichen 2:0-Sieg gegen die SG Bockum-Hövel?

Es war das erwartet schwere und umkämpfte Spiel. Wir müssen uns bei unserem Torwart Sven Freitag bedanken, der uns im Spiel gehalten hat. Bockum-Hövel hatte von der Anzahl her mehr Chancen. Sie haben es aber versäumt, die Tore zu machen. Wir hingegen waren nun endlich mal ziemlich effektiv und nehmen die Punkte natürlich gerne mit.

Sie selbst saßen bis zur Halbzeit auf der Bank. Wie groß war die Enttäuschung?

Der Trainer hat im Vorfeld mit mir gesprochen. Natürlich war ich anfangs enttäuscht, zumal ich gebürtiger Bockum-Höveler bin und es somit für mich persönlich ein besonderes Spiel war. Danach habe ich es akzeptiert und hatte mir vorgenommen, sobald ich reinkomme, mich reinzuhauen, um der Mannschaft zu helfen. Am Ende des Tages zählen die drei Punkte. Da muss man seine persönlichen Bedürfnisse – so gut es geht – zurückstellen.

Kapitän Philipp Dubicki hat vor der Saison gesagt, dass man nach drei Siegen aus den ersten fünf Spielen von einem gelungenen Start sprechen könnte. Muss dieses Ziel nun nach oben korrigiert werden?

Soweit will ich noch gar nicht denken. Wir tun gut daran, das Ganze nicht überzubewerten. Letzte Woche lag das Glück nicht auf unserer Seite, am Sonntag teilweise schon. Wenn es ganz schlecht läuft, stehen wir nach drei Spielen mit drei Punkten dar. Wir sollten das Selbstvertrauen nun in das Spiel gegen Altenberge nehmen. Wenn wir jetzt aus den nächsten zwei Spielen noch zwei Siege holen, dann können wir von einem ordentlichen Start sprechen – mehr aber auch nicht. Dafür ist die Saison einfach zu lang.

Was sind Ihre persönlichen Ziele?

An aller erster Stelle steht die Gesundheit. Ich will möglichst verletzungsfrei durch die Saison kommen und so viele Spielanteile haben wie möglich. Da ich mit zwei, drei anderen Spielern der Dienstälteste bin, will ich Verantwortung übernehmen und gerade für die jüngeren Spieler und Neuzugänge ein Ansprechpartner sein. Wenn ich dann noch zweistellig treffe, bin ich auch zufrieden (lacht).

In der Vorbereitung hat Sie Holger Möllers auf verschiedenen Positionen eingesetzt. Wo sehen Sie sich?

Am liebsten spiele ich auf den Außenbahnen. Ob rechts oder links ist egal.

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