Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Selten genug: Der VfL ist Favorit

SCHWERTE Dass der VfL Schwerte als Favorit in ein Spiel geht, hat Seltenheitswert. Am Sonntag (11. November) aber ist die Konstellation so. Denn die DJK TuS Hordel, die ab 14.15 Uhr in der Hordeler Heide den VfL erwartet, ziert das Tabellenende der Verbandsliga.

von Von Michael Dötsch

, 09.11.2007
Selten genug: Der VfL ist Favorit

Oliver Rost (l.) musste das Training am Donnerstag abbrechen. Sein Einsatz ist so gut wie ausgeschlossen.

Mehr noch: In den sechs Heimspielen, die die Hordeler im bisherigen Saisonverlauf absolviert haben, konnten sie noch keinen einzigen Punkt holen. Da ist es nur logisch, dass VfL-Trainer "Kiki" Kneuper seine Schützlinge in die Pflicht nimmt. "Auch wenn ich es gerne tun würde: Den Druck kann ich der Mannschaft diesmal nicht nehmen. Ich hoffe, dass die Spieler damit umgehen können", so der Trainer. Genauso deutlich aber holt Kneuper die Zeitgenossen auf den Teppich, die mit einer leichten Aufgabe für die Blau-Weißen beim Schlusslicht rechnen: "Hordel ist Tabellenletzter, das ist richtig. Aber sie haben nur zwei Punkte weniger als wir." Den Schlüssel zum angestrebten Erfolgserlebnis sieht der Trainer in einem geschlossenen Auftreten - spielerische Glanzleistung zu erwarten, wäre wohl zu viel verlangt. "Irgendwie müssen wir's gebacken kriegen", meint Kneuper und beschwört Tugenden wie Laufbereitschaft, Einsatzwille und Kampfgeist.

In personeller Hinsicht gibt es drei Ausfälle zu beklagen. Wie berichtet, fehlt Torwart David Sobral noch mehrere Wochen, und auch Sebastian Kroth (Oberschenkel) kann noch nicht mitmachen. Hinzu kommt der Knöchelverletzte Oliver Rost, der einen Trainingsversuch am Donnerstag abbrechen musste.

Berechtigte Hoffnungen für Sprenger

Im Gegensatz zu seiner sonstigen Gewohnheit verrät Kneuper schon im Vorfeld, wer dessen Position einnehmen wird: Der junge Philipp Sprenger darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen Platz in der Startformation machen. Dagegen soll der genesene "Tiese" Roos zunächst in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln.