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Sieben Neuzugänge: Für HSG Schwerte/Westhofen beginnt neue Zeitrechnung in der Verbandsliga

Handball

Sieben Neuzugänge sorgen dafür, dass die Zeiten des schmalen Kaders beim Verbandsligisten HSG Schwerte/Westhofen vorbei sind. Bei der Zielsetzung bleibt der Trainer bescheiden.

Schwerte

von Michael Doetsch

, 13.07.2018
Sieben Neuzugänge: Für HSG Schwerte/Westhofen beginnt neue Zeitrechnung in der Verbandsliga

Das Trainer-Duo der HSG Schwerte/Westhofen präsentiert die Neuzugänge (v.li.): Co-Trainer Alexander Nickolay, Jessica Lorenz, Franziska Alissa, Julia Ruhfaut, Natascha Turner, Lisa Dutkiewicz, Laureen Jacke und Trainer Peter Hengstenberg. Auf dem Foto fehlt Julia Ullrich.Schwerte © Foto: Manuela Schwerte

Bei den Verbandsliga-Handballerinnen der HSG Schwerte/Westhofen scheint eine neue Zeitrechnung anzubrechen. Waren die HSG-Spielzeiten der jüngeren Vergangenheit geprägt von einem schmalen Kader, wird Trainer Peter Hengstenberg in der neuen Saison wesentlich mehr Wechselalternativen haben – die zwangsläufige Folge von sieben Neuzugängen, mit denen die Schwerterinnen ab dem 8. September in die neue Saison gehen.

„In der Breite sind wir sowieso besser aufgestellt als in der Vorsaison. Aber qualitativ sehe ich es ähnlich“, sagt Hengstenberg, der mit der Unterstützung von Co-Trainer Alexander Nickolay weiterhin das Traineramt der HSG-Frauen bekleidet.

Allerdings steht mit der nach Bergkamen in die Oberliga gewechselten Sally Unger die Torschützenkönigin der vergangenen Spielzeit nicht mehr zur Verfügung – die Last des Torewerfens wird sich künftig mehr verteilen.

SIeben Neuzugänge für Verbandsliga-Saison

Hengstenberg ist jedoch zuversichtlich, dass dies gelingen wird – nicht zuletzt wegen der Neuen. Hier gibt es einen Mix aus erfahrenen Spielerinnen wie der Oberliga-erfahrenen Torhüter-Rückkehrerin Natascha Turner und talentierten Kräften wie der ebenfalls an die alte Wirkungsstätte zurückgekehrten Julia Ullrich. Auch Laureen Jacke und Lisa Dutkiewicz haben früher schonmal in Schwerte gespielt. Mit den drei weiteren Neuzugängen (Julia Rauhfut, Franziska Alissa und Jessica Lorenz) und den verbliebenen Spielerinnen der Vorsaison ergibt sich ein Kader, dem zwei Torhüterinnen und 14 Feldspielerinnen angehören.

Und was ist mit dieser Mannschaft möglich? Hengstenberg backt kleine Brötchen. „Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz. Wenn es am Ende mehr ist, werde ich mich nicht verweigern“, sagt der Coach. Aber warum so bescheiden? „Sieben Neuzugänge muss man erstmals integrieren, die Mannschaft muss sich erst finden“, sagt Hengstenberg. Zudem ist er der Meinung, dass die Verbandsliga 2 insgesamt stärker einzuschätzen ist als in der vergangenen Saison, die die HSG auf dem sechsten Tabellenplatz abgeschlossen hat.

Im Vorbereitungstraining auf die neue Saison sind die HSG-Frauen seit etwa drei Wochen. Gerne würden sie in den nächsten Wochen mit turnusmäßigen Trainingseinheiten weiter an der Form feilen, sagt Hengstenberg. Weil die Sporthallen in den ersten Ferienwochen aber dicht sind, werde er „ausgebremst“, so Hengstenberg – ein unbefriedigender Zustand, der aber nicht nur die HSG-Frauen betrifft.

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