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Sieben Spieler verlassen die WSC-Reserve in Richtung Cappenberg

Abgänge beim Werner SC

So wird der Neuaufbau für WSC-Coach Henrik Schmidt nicht leichter. Sieben Spieler auf einen Streich verlassen sein Team und schließen sich der Cappenberger Reserve an. Auch der Top-Torjäger.

Werne

, 12.07.2018
Sieben Spieler verlassen die WSC-Reserve in Richtung Cappenberg

Marc Fuhrmann (l.) geht zum GSC II. © Foto Helga Felgenträger

Dieser Aderlass tut richtig weh. Wie erst jetzt bekannt wurde, haben gleich sieben Spieler die Reserve des Werner SC verlassen und sich GS Cappenberg angeschlossen – und zwar der zweiten Mannschaft. Tim Schmitt, Thomas Egert, Max Klimecki, David Mürmann, Hendrik Teuber, Henrik Telgmann und Marc Fuhrmann verlassen die Werner.

Allen voran Top-Torjäger Marc Fuhrmann mit all seiner Erfahrung hinterlässt nach seinen vielen Verdiensten beim WSC eine riesige Lücke. „Die Jungs wollten nach Cappenberg, kennen hier auch schon viele. Da habe ich mich angeschlossen“, erklärt Fuhrmann, der glaubt, mit Cappenberg oben angreifen zu können.

Wechsel von B-Liga zu B-Liga

Die sieben Abgänge spielen auch in der kommenden Spielzeit in der Kreisliga B, allerdings im Kreis Unna-Hamm, was für Fuhrmann ein Grund pro Cappenberg ist. „Für mich war klar, dass ich keine Kreisliga B im Kreis Münster spiele. Da sind mir für dieses Niveau die Wege zu lang“, sagt Fuhrmann.

Henrik Schmidt kann die ganze Sache nicht ganz nachvollziehen: „In die gleiche Liga wechseln? Da hätten sie auch bei uns bleiben können. Ich finde das alles sehr schade, habe für die Wechsel kein Verständnis, auch wenn nicht immer alles perfekt gelaufen ist“, sagt Schmidt. Und weiter: „Die Jungs haben sich das mit dem Abstieg selbst eingebrockt. Jetzt hätten sie die Chance gehabt, das zu korrigieren.“

Die Tür ist nicht zu

WSC-Fußball-Chef Thomas Overmann ist ebenfalls enttäuscht, argumentiert ähnlich wie Schmidt. Die Tür sei für die Spieler aber nicht zu. „Die Jungs können gerne wiederkommen. Schließlich haben ja fast alle von denen bei uns von der jüngsten Jugend an gespielt“, so Overmann.

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