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Sieberg entgeht Massensturz und wird Achter

Radsport

CASTROP-RAUXEL Einem Massensturz knapp entgangen und am Ende Achter geworden: Die Polen-Rundfahrt hat für den Castrop-Rauxeler Radprofi Marcel Sieberg (Team HTC-Columbia) glücklich begonnen.

von Von Carsten Loos

, 01.08.2010
Sieberg entgeht Massensturz und wird Achter

Marcel Sieberg.

Der 28-Jährige sorgte mit dem achten Platz in der Landeshauptstadt Warschau für einen seiner größten Erfolge in dieser Saison. Zum Ende der 175,1 Kilometer langen Auftakt-Etappe von Sochaczew nach Warschau profitierte Sieberg von einem Massensturz rund eineinhalb Kilometer vor dem Ziel. Ein Großteil des Fahrerfeldes wurde durch den Unfall blockiert; lediglich rund 20 Pedaleure, darunter eben Sieberg, sprinteten letztlich noch um den Tagessieg. Die erste Etappe des ProTour-Rennens ging an Jacobo Guarnieri vom Team Liquigas. Der 22 Jahre alte Italiener, bereits im vergangenen Jahr Etappensieger, setzte sich im Sprint vor dem Spanier Aitor Galdos (Euskaltel) und dem Australier Allan Davis (Astana) durch.

Sieberg war als Achter zugleich bester deutscher Fahrer. Er profitierte sicherlich von dem Sturz, wurde andererseits wiederum für seine umsichtige Fahrweise an der Spitze des Feldes belohnt. Anders als bei der Sturzetappe in Lüttich bei der letzten Spanien-Rundfahrt konnte Sieberg diesmal seinen Sprint-Kapitän Andre Greipel nicht aus dem Sturz-Chaos heraus pilotieren: Greipel fuhr als 105. über die Ziellinie. Am Montag, 2. August, steht die längste Etappe auf dem Programm der Polen-Rundfahrt. Der zweite Tagesabschnitt führt über 240,0 Kilometer von Rawa Mazowiecka nach Dabrowa Gornicza.

Vor dem Abflug nach Polen hatte Sieberg am Freitagabend die 19. City-Nacht in Rhede auf dem 18. Platz abgeschlossen. Nach 70 Runden und insgesamt 98 Kilometern rollte er gemeinsam mit Danilo Hondo (Team Lampre) acht Sekunden hinter der Spitzengruppe ins Ziel. Greipel wurde im Sprint Zweiter hinter dem Italiener Alessandro Petacchi (Team Lampre).

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