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Leichtathletik: Westfalenmeisterschaften

Sina Beres fehlen sechs Zentimeter zu einer Medaille

SCHWERTE Starker Auftritt der Ergster Leichtathleten bei den U20-Westfalenmeisterschaften in Dortmund. Sowohl Tim Friedewald als auch Sina Beres lieferten im Stadion Rote Erde solide Leistungen ab - trotz böigen Windes.

Sina Beres fehlen sechs Zentimeter zu einer Medaille

Tim Friedewald und Sina Beres traten am Wochenende bei den Westfälischen Meisterschaften an.

Dieser bereitete Dreispringerin Sina Beres nur wenig Probleme. Sie sprang mit 10,83m nur vier Zentimeter an einer neuen Bestweite vorbei und wurde Vierte. „Das war der erste Wettkampf, der von der Entwicklung her unheimlich konstant war“, sagte SGE-Coach Peter Matzerath.  Von Beres war man zuletzt schwankende Leistungen und einen ungültigen Auftaktsprung gewohnt – ganz anders präsentierte sie sich auf den „Westfälischen.“ Denn Beres stieg mit 10,41m ein und steigerte sich im zweiten Versuch direkt auf 10,78m. Dann ihr bester Satz: 10,83m bedeuteten zwischenzeitlich Rang drei. Dann wurde sie aber noch von Annike Schultze abgefangen – sechs Zentimeter trennten die Ergsterin am Ende von einer Medaille. Platz fünf über 110m Hürden belegte Tim Friedewald. Im Finale, das Friedewald dank exakt 16 Sekunden erreicht hatte, verbesserte der Hürdenläufer seine Bestzeit bei leichtem Gegenwind (0,5 m/sek) deutlich auf 15,76 sek.

Damit ist Friedewald für die Westdeutschen Meisterschaften für die Junioren qualifiziert, nicht aber für die U23-DM in Kandel, für die er 15,60 sek benötigt. „Die vierte Hürde hat er stark mitgenommen“, machte Matzerath noch Steigerungspotenzial aus. Bereits am Samstag hatte sich Friedewald bei starkem Gegenwind (2,6 m/sek) mit 11,79 sek über 100m für die Hürden „warmgelaufen“. Als 13. hatte es für den Endlauf jedoch nicht gereicht. Auf die 200m verzichtete der Ergster, um sich zu schonen – diese Maßnahme ging voll auf. 

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