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So bewerten die Trainer das Derby-Wochenende

Stimmen im Video

Ein Spiel mit zumindest zahlenmäßig deutlichem Ausgang und eine Partie, die keinen Zuschauer vom Hocker riss – das war der Schwerter Derby-Doppelpack des zurückliegenden Fußball-Bezirksliga-Sonntags in Kurzform. Hier gibt es die Stimmen der beteiligten Trainer – in Text und Video.

SCHWERTE

von Michael Dötsch, Linus Jäger

, 10.10.2016
So bewerten die Trainer das Derby-Wochenende

Detlev Brockhaus muss seine Mannschaft für die kommenden Wochen auf Abstiegskampf einschwören.

Aufsteiger SG Eintracht Ergste kassierte mit dem 0:3 gegen den ETuS/DJK Schwerte die vierte Niederlage in Folge. Trotzdem machte SGE-Trainer Detlev Brockhaus nicht so einen frustrierten Eindruck wie eine Woche zuvor nach dem 1:4 gegen Letmathe. Sorgen macht sich der Trainer aber wegen der personellen Probleme, wie er im Video-Interview nach dem Spiel zugibt. Auf der anderen Seite blickt ETuS/DJK-Trainer André Haberschuss nach dem zweiten Dreier und dem derzeitigen Platz acht nach oben: "Es sind nur fünf Punkte zu Platz zwei - bei einem Spiel weniger. Wir haben jetzt zwei Heimspiele. Sollten wir die gewinnen, können wir wirklich über so etwas sprechen", meint Trainer André Haberschuss.

Standortwechsel zum Schützenhof: Das 1:1 zwischen dem VfL Schwerte und dem SC Berchum/Garenfeld, für beide die erste Punkteteilung der Saison – war fußballerische Magerkost. Es schwappte auch keine wirkliche Derbyatmosphäre vom Kunstrasen auf die Zuschauer über. "Es war kein Feuer drin wie gegen ETuS oder Ergste", stellte auch VfL-Trainer Jörg Silberbach fest.

Silberbach war enttäuscht, dass sein Team die 1:0-Führung durch Filipe Ferreira (40.) nicht halten konnte. "Wir hatten das Spiel im Griff, aber dann wurden die Abstände zu groß. Es war nicht immer der Wille da - und das ist enttäuschend." Als Tabellenzehnter treten die Blau-Weißen mit diesem Unentschieden auf der Stelle.

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Dass aber die Tabelle und die Punktestände noch nicht die allergrößte Aussagekraft haben, zeigt die Tatsache, dass Berchum/Garenfeld als Zweiter nur sechs Punkte vor dem VfL steht. Der SC fand auf dem Schützenhof erst nach der Pause besser in die Partie und kam durch Justin Lee Amstutz verdient zum Ausgleich: "Mich freut es, dass sich die jungen Spieler belohnen, weil sie gut arbeiten", lobte Trainer Dieter Iske. Wichtig sei für ihn gewesen, dass das Team in der zweiten Halbzeit die Initiative übernommen und sich gut in die Partie gekämpft habe.

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