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So haben die Lüner Teams gespielt

Fußball: Kreisliga

Der VfB Lünen bleibt Spitzenreiter, Alstedde hält trotz acht Ausfällen dagegen. Hier lesen Sie, wie die Kreisliga-Fußballer aus Lünen sich geschlagen haben.

LÜNEN

, 09.09.2018
So haben die Lüner Teams gespielt

Simon Weis köpfte den VfB Lünen gestern zum späten Heimsieg. © Günther Goldstein

In der Fußball-Kreisliga A hat der Lüner SV II den dritten Sieg im vierten Saisonspiel eingefahren. Mit 4:1 gewannen die Lüner auf eigenem Kunstrasen. Dabei wurden sie bereits nach zwei Minuten eiskalt erwischt.

Kreisliga A2 Dortmund

Lüner SV II – SF Brackel

4:1 (1:1)

Wie aus dem Nichts geriet der LSV gleich zu Beginn in Rückstand (2.). Die Lüner, deren System am Sonntag offensiver ausgerichtet war als zuvor, brauchten danach einige Zeit, um sich zu sammeln. Brackel stand nun tief mit Fünferkette.

Der Gastgeber hatte es trotz zunehmender Spielanteile schwer. „Es war ein Geduldspiel“, sagte Trainer Kadir Kaya. Eine Flanke von Nico Plechaty und eine direkte Vollayabnahme von Murat Büyükdere brachten dennoch den verdienten Ausgleich (28.).

Geduld trotz frühem Rückstand

In der zweiten Hälfte setzte der LSV sein geduldiges Spiel fort. Furkan Kiymaz setzte sich über rechts durch und wurde im Strafraum gefoult. Büyükdere versenkte den Strafstoß zur Führung (54.). Eine gute Aktion durch die Mitte vollendete Emre Yildiz kurz darauf zum 3:1 (58.).

Der LSV konzentrierte sich nun verstärkt darauf, das Ergebnis zu verwalten, machte nach dem 3:1 auch wegen früher Wechsel weniger nach vorne. Durch Konter blieben die Rot-Weißen allerdings weiter gefährlich. In der Nachspielzeit traf Ahmet Karaduman zum 4:1.

Lüner SV II: Raab – Gülec, R. Kiymaz (70. Mayanovic), Plechaty, Özkan (60. Koschnik), Yildiz (76. Karaduman), F. Kiymaz, Büyükdere, Koc, Cirak, Röll
Tore: 0:1 (2.), 1:1Büyükdere (28.), 2:1 Büyükdere (54., Foulelfmeter), 3:1 Yidiz (58.), 4:1 Karaduman (90.+2.)

Keine Tore, aber einen Punkt nehmen die A-Liga-Fußballer des SV Preußen aus dem Heimspiel gegen Eving Selimiye Spor am Sonntag mit. Eine Verletzung brachte den Gastgeber aus Horstmar dabei zwischenzeitlich aus dem Konzept.

Kreisliga A 2 Dortmund

Preußen Lünen – Selimiye Spor Eving

0:0

Von Beginn an sahen die Zuschauer am Alten Postweg ein intensives Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Nach 16 Spielminuten hätte Lukas Goetz die Preußen eigentlich in Führung bringen müssen. In aussichtsreicher Position kam er an den Ball. Anstatt direkt abzunehmen, nahm Goetz den Ball aber runter – Chance vertan. Der SVP war gut im Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Dortmund – bis zur 26. Minute.

Mark Fluder verletzte sich in einem Zweikampf am Sprunggelenk. Mit Verdacht auf Bänderriss musste er ausgewechselt werden. Für ihn kam Florian Hans ins Spiel. Fortan fehlte den Hausherren die Ruhe am Ball. Die Aggressivität im Mittelfeld kam abhanden. „Es hat gedauert, bis wir uns gefangen haben“, sagte Trainer Steven Koch. Kurz vor der Pause vergab Lukas Kleine-Bernink noch eine Kopfballchance.

Trainer hatte Handspiel im Strafraum gesehen

In den zweiten 45 Minuten setzte sich das Spiel auf ähnliche Weise fort. Zur Mitte der zweiten Hälfte hätten die Preußen eigentlich einen Elfmeter bekommen müssen, so Koch. Ein Evinger spielte den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand. „Der Schiedsrichter stand aber so, dass er es nicht sehen konnte. Ich mache ihm da keinen Vorwurf“, meint Koch, dessen Team sich zum Ende der Begegnung verstärkt darauf konzentrierte, Konter zu fahren. Koch: „Ein oder zwei davon hätten wir verwerten können.“ Robin Hagenmeyer vertändelte kurz vor Schluss wohl die beste Möglichkeit.

In den letzten zehn Minuten erhöhte Eving den Druck auf das Preußen-Tor, pochte auf den Siegtreffer. „Da haben wir gut verteidigt. Das ist schon gut gewesen mit so einem jungen Team“, so Koch. Zur Belohnung gab es einen verdienten Punktgewinn.

SV Preußen: Möller – Fluder (26. Hans), Schulz, Meier (65. Hagenmeyer), Kleine-Bernink, Goetz, Leese, Neumann, D. Serges, S. Serges, Podszuck (46. Mark)

Tore: Fehlanzeige

Der VfB Lünen, Spitzenreiter in der Fußball-Kreisliga A, hat am Sonntag mit einem Tor in der Nachspielzeit gewonnen. Simon Weis wurde durch seinen Kopfball zum Matchwinner.

Kreisliga A 2 Dortmund

VfB Lünen – Kirchhörder SC II

4:3 (2:2)

Beim Stand von 3:3 gab es in der Nachspielzeit noch eine Standardsituation für den VfB. Tim Gehrmanns Flanke flog an die richtige Stelle und Weis köpfte die Lünen-Süder zum späten, aber verdienten Heimsieg.

Die Elf von Mark Börderling startete nicht gut ins Spiel. Nach wenigen Sekunden geriet der VfB durch einen Torwartfehler – Lucas Koch ließ den Ball fallen – in Rückstand. Tim Gehrmann (18.) und Dennis Wagner drehten jedoch die Partie mit ihren Treffern. Dennoch ging der Gastgeber nicht mit einer Führung in die Pause. Kirchhörde glich kurz vor der Halbzeit aus (42.) – unnötig aus VfB-Sicht.

„Selbst der Gegner hat darüber gelacht“

Fabian Kowalski sorgte für die erneute Führung (48.) und danach eigentlich für das vorentscheidende 4:2. Doch der Schiri entschied auf Abseits. „Das war ein klares Tor. Sowas geht gar nicht. Das hat keiner verstanden. Selbst der Gegner hat darüber gelacht“, meinte Bördeling. Statt der Entscheidung fiel das 3:3 durch einen individuellen Fehler, sodass die Partie bis zum Schluss spannend blieb.

VfB Lünen: Koch – Schulze Twenhöven, Gehrmann, Kuch (46. Bartsch), Wagner, Scheuren, Hilkenbach (82. Schulze Weiling), Hans, Harder (46. Weis), Grass, Kowalski

Tore: 0:1 (1.), 1:1 Gehrmann (18.), 2:1 Wagner (25.), 2:2 (42.), 3:2 Kowalski (48.), 3:3 (71.), 4:3 Weis (90.+1.)

Mit Ach und Krach hat die SG Gahmen die Tabellenspitze in der Fußball-B-Liga am Sonntag verteidigt.

Unter schwierigen Bedingungen hat A-Ligist Blau-Weiß Alstedde am Sonntag einen Auswärtspunkt beim sieglosen K.F. Sharri geholt.

Kreisliga A2 Dortmund

K.F. Sharri – BW Alstedde

3:3 (2:1)

Acht Ausfälle mussten die Alstedder kompensieren. Bis zur 12. Minute war BWA dennoch überlegen mit guten Chancen. Dann verschoss Pierre Katarzynski einen Foulelfmeter. Im Gegenzug ging der Dortmunder Gastgeber in Führung. Bastian Häkh spielte wenig später den Ausgleich durch Can Cicek gut heraus (18.).

Danach jedoch war Sharri lange stärker. Durch einen 20-Meter-Schuss geriet BWA noch vor der Halbzeitpause (42.) in Rückstand. Nach dem Wechsel erhöhte Dortmund mit einem Schuss in den Winkel sogar auf 3:1 (56.). „Wir haben Sharri zu viel Raum gelassen, sind zu spät in die Zweikämpfe gegangen“, sagte Trainer Andreas Hermes.

Doch nach der Einwechslung von Thomas Westrup bäumte sich Alstedde auf und machte Druck. Daniel Klaschik (67.) und Can Cicek (75.) schafften den Ausgleich. Am Ende traf Dustin Nowak die Latte. Auf der Gegenseite rettete Keeper Jonas Nathen den Punkt für Blau-Weiß.

BW Alstedde: Nathen – Kirchhoff, Klaschik, Kadlubowski, Cicek, Stojak (85. Beyermann), Katarzynski (66. Westrup), Nowak, Ekici, Häckh, Celebi (46. Röll)

Tore: 1:0 (13.), 1:1 Cicek (18.), 2:1 (42.), 3:1 (56.), 3:2 Klaschik (67.), 3:3 Cicek (75.)

Der TuS Niederaden, Schlusslicht in der Fußball-Kreisliga A, hat zum dritten Mal in Folge haushoch verloren. Beim Spitzenreiter Kamener SC unterlagen die TuSler mit 0:8.

Kreisliga A2 Unna-Hamm

Kamener SC – Niederaden

8:0 (3:0)

„Das Ergebnis täuscht ein bisschen“, meinte Trainer Amel Mesic, der selbst eine Halbzeit spielte, nach Abpfiff. „Also wir haben verdient verloren. Doch das Ergebnis war zu klar. Denn Niederaden selbst ließ einige dicke Chancen ungenutzt. Der eingewechselte Robin Franke hatte in der zweiten Hälfte mehrere gute Möglichkeiten. Tim Wiggers traf den Außenpfosten.

Auch ein zwischenzeitliches 1:2 in Hälfte eins hatte Niederaden auf dem Fuß. „Das wäre gut für die Moral gewesen“, glaubt Mesic, dessen Team hinten nicht konsequent verteidigte und vorne zu überhastet und halbherzig agierte. „Kamen ist nicht unsere Kragenweite. Die wichtigen Gegner wie der Drittletzte Langschede nächste Woche kommen noch.“

TuS Niederaden: Timmers – Hilgert (80. Weile), Gastmeister, Müller, Kese (55. Vargas), Rehkopp, Mesic (46. Franke), Orfanidis, Wiggers, Schulze Beckinghausen, Adam – Tore: 1:0 (12.), 2:0 (22.), 3:0 (30.), 4:0 (47.), 5:0 (50.), 6:0 (52.), 7:0 (80.), 8:0 (86.)

Kreisliga B 3 Dortmund

FC Roj II – SG Gahmen

3:4 (0:1)

Per Freistoß brachte Berkan Vardi (10.) Gahmen trotz schlechtem Start in Führung. Nach der Pause erhöhte Halil Elitok auf 2:0 (54.). Das brachte den Gahmenern jedoch keine Sicherheit. Die Blau-Gelben spielten, obwohl sie überlegen waren, zu unruhig und leisteten sich zu viele Fehler im Spielaufbau. Das führte zu einigen Gegentoren. Dennoch setzte sich die SG am Ende verdient durch.roch

SG Gahmen: Y. Cakir – B. Tikici, Y. Arslan, Ergün, A. Cakir, Dedagili, Vurucu, Vardi, A. Arslan (48. Kalem), Elitok (81. E. Tikici), Al (38. Bayraktar)

Tore: 0:1 Vardi (10.), 0:2 Elitok (54.), 1:2 (63.), 1:3 Dedeagili (66.), 2:3 (70.), 2:4 Elitok (78.), 3:4 (87.)

Gelb-Rote Karte: Roj (90.+3., wiederholtes Foulspiel)

Die A-Liga-Fußballer des SuS Oberaden haben am Sonntag einen deutlichen Sieg eingefahren. Beim BSV Heeren holten die Oberadener einen 8:1-Sieg.

Kreisliga A2 Unna-Hamm

BSV Heeren – Oberaden

1:8 (0:3)

„Wir haben endlich unsere Chancen genutzt“, freute sich SuS-Coach Birol Dereli, der in den letzten Wochen gezielt den Torabschluss trainiert hat. Serhat Yilmaz und Muhammed Karadag trafen dreifach für ihr Team. „Wir haben heute sehr gut gespielt und hätten sogar noch mehr Tore schießen können“, sagte Dereli abschließend.

SuS Oberaden: Alcan – Köse, Gündüz, Sener, Özkan, Cirkel, Yilmaz, Yesilcicek (78. Solak), Karadag, Kusch (68. Adali), Sevindir (57. Jaszmann)

Tore: 0:1 Karadag (28.), 0:2 Yilmaz (32.), 0:3 Karadag (40.), 0:4 Sevindir (52.), 0:5 Yilmaz (54.), 1:5 (63.), 1:6 Karadag (64.), 1:7 Jaszmann (70.), 1:8 Yilmaz (74.)

Bes. Vorkommnisse: Rote Karte gegen Heeren (58.)

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