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So haben die Werner und Herberner Mannschaften in der Kreisliga gespielt

Fußball: Kreisliga A

Eintracht Werne hat am Sonntag deutlich in Unna gewonnen und springt dadurch an die Tabellenspitze. Stockum ist mit einem Punkt gegen den Tabellenführer unzufrieden.

Werne

, 09.09.2018
So haben die Werner und Herberner Mannschaften in der Kreisliga gespielt

Marko Martinovic (l.) machte gegen RW Unna II ein gutes Spiel und war an allen Toren beteiligt. (A) Witte © Marcel Witte

Eintracht Werne hat am Sonntag im Auswärtsspiel bei RW Unna II einen klaren 4:0-Sieg gefeiert. Durch den Erfolg klettert die Eintracht erstmals an die Tabellenspitze.

Kreisliga A1 Unna-Hamm

RW Unna II – Eintracht Werne

0:4 (0:2)

Eintrachts Trainer Mario Martinovic hatte vor der Partie Sorgen in der Offensive. Mit Kapitän Enes Akyüz und Ibrahim Kabakoglu fehlten gegen Unna zwei wichtige offensive Stützen des Teams. Seine Mannschaft zeigte aber, dass es auch ohne die Beiden geht. Als hängende Spitze setzte Martinovic seinen Bruder Marko Martinovic ins Sturmzentrum. Das erwies sich als goldrichtig. „Marko hat heute einen klasse Tag erwischt.

Er war an allen Toren beteiligt. So wünscht man sich ihn öfter“, sagte Eintrachts Trainer. Die Evenkämper zeigten von Beginn an eine konzentrierte Leistung. Sie waren sofort die spielbestimmende Mannschaft und erarbeiteten sich gute Chancen. Dennoch mussten die Werner sich bis zur 38. Minute gedulden, um endlich jubeln zu dürfen. Marko Martinovic legte sich die Kugel rund 22 Meter vor dem Tor zum Freistoß hin. Er drehte die Kugel um die Mauer, sodass der Ball am Innenpfosten einschlug und von dort aus den Weg ins Tor fand (38.).

Martinovic mit dem schnellen Doppelpack

In dieser Phase klappte fast alles bei Martinovic. Nur sechs Minuten später flankte Deniz Ünal von rechts in die Mitte. Dort stand Martinovic frei und nagelte die Kugel per Volleyschuss ins Tor (44.). „Was mir auch gefallen hat war, dass wir heute viel geschossen haben und nicht unnötig viele Pässe vor dem Tor gespielt haben“, so TrainerMartinovic. In den Partien vorher haben die Evenkämper viel zu oft den Ball vor dem Tor quer gespielt, obwohl ein Torabschluss meistens die bessere Alternative gewesen wäre.

Nach dem Seitenwechsel war das Team weiterhin bestimmend. Cem Bozkurt (62.) und Kadir Kavakbasi (75.) stellten den Endstand her. Mario Martinovic war natürlich zufrieden: „Mir hat vor allem die Art und Weise gefallen, wie wir gewonnen haben. Wir hatten keine Schwächephase im Spiel. Die Jungs waren jederzeit konzentriert. Unna hatte fast keine Chancen.“ Dadurch bleiben die Evenkämper bis mindestens kommenden Sonntag an der Tabellenspitze der Kreisliga A1.

Werne: Rafalski - Schebab (75. Ates), Schiller, Marko Martinovic, D. Ünal, Peper, Bozkurt (72. Kozlik), S. Ünal, Matula, Yilmaz, Kavakbasi (82. Griskevic)
Tore: 0:1 Marko Martinovic (38.), 0:2 Marko Martinovic (44.), 0:3 Bozkurt (62.), 0:4 Kavakbasi (75.)

Wenn man gegen den Tabellenführer der Liga spielt und selbst im Tabellenkeller steckt, ist man meistens mit einem Punkt zufrieden. Der SV Stockum war es nach dem 2:2 im Heimspiel gegen TuRa Bergkamen nicht.

Kreisliga A1 Unna-Hamm

Stockum – TuRa Bergkamen

2:2 (1:1)

Vor der Partie sagte Stockums Trainer Ralf Gondolf, dass sein Team einen guten Tag brauche, um gegen Bergkamen zu bestehen. Diesen erwischte Stockum auch. Gondolf ärgert aber das Endergebnis: „Wir hätten eigentlich gewinnen müssen. Vor der Partie wäre ich mit dem Punkt zufrieden gewesen. Danach bin ich es nicht“, so Gondolf.

Sein Team erwischte keinen guten Start. Bereits nach 26 Minuten lagen die Hausherren mit 0:2 hinten. Ein individueller Fehler von Stockums Torwart (15.) und ein schmeichelhafter Elfmeter (26.) sorgten für den Rückstand. „Danach war es wie in den letzten Wochen. Wir müssen anscheinend erst hinten liegen, damit wir anfangen, gut zu spielen“, so Gondolf.

SV Stockum kreiert nach der Pause noch mehr Chancen

Seine Elf kämpfte sich eindrucksvoll in die Partie zurück und zeigte Moral. Erst traf Ismail Cördük zum Anschluss (37.), ehe Enes Tozlu kurz vor der Pause sogar das 2:2 erzielte (43.). „In der Pause habe ich den Jungs dann vorgehalten, dass sie ja sehen, dass wir gegen Bergkamen mithalten können. Jeder hat sich das bewusst gemacht und eine tolle zweite Hälfte gezeigt“, so Gondolf.

Stockum produzierte jetzt Chancen im Minutentakt. Dabei zeigten die Hausherren Schwächen im Abschluss. „Wir waren so oft allein vor dem Torwart, nachdem wir uns die Chancen gut herausgespielt hatten. Dennoch trafen wir nur den gegnerischen Keeper“, erklärte Stockums Coach. Pech hatte Ibrahim Saadouni, sein Abschluss knallte nur an den Pfosten (67.).

Stockum muss doch noch von der Latte gerettet werden

Stockum drückte zwar auf die Führung, aber hatte kurz vor dem Ende das Glück, dass es nicht noch zu einem Gegentreffer kam. Nach einer Ecke für Bergkamen knallte die Kugel an die Latte (86.). Danach hatte Stockums Angreifer noch die große Chance auf den Sieg. Aus 16 Metern lupfte Köroglu den Ball über den herauseilenden Torwart. Die Kugel flog allerdings knapp über das Stockumer Tor (89.).

„Die Vorstellung war super. Es ist aber schade, dass wir nur einen Punkt mitnehmen konnten, weil wir in den nächsten Wochen auch ein hartes Programm haben werden. Die nächsten Spiele bestreiten wir nämlich nur gegen Mannschaften, die Ambitionen aufs obere Tabellendrittel haben“, sagte Gondolf.

Stockum: Tüten - I. Cördük (73. Zengin), E. Tozlu, A. Cördük, Lupp, Köroglu, Gottschlich, Saadouni, H. Tozlu, Tayar, Kilic

Tore: 0:1 (15.), 0:2 (26./FE). 1:2 I. Cördük (37.), 2:2 (43.)

Die Reserve des SV Herbern hat durch den deutlichen Auswärtserfolg beim Aufsteiger BW Aasee II einen Fehlstart verhindert. Mit 5:0 siegte der SV Herbern gegen überforderte Gastgeber. Es waren die ersten Punkte in der jungen Saison.

Kreisliga A2 Münster

BW Aasee II – SV Herbern II

0:5 (0:2)

Der Sieg war in der Höhe auch hochverdient. Der SV Herbern hat gegen Aasee das geschafft, was er in den vergangenen Partien nicht in den Griff bekommen hatte, nämlich Konstanz in die Defensive zu bekommen. „Wir haben hinten nur zwei Chancen im ganzen Spiel zugelassen. Vom Torwart aus angefangen bis in den Angriff, war das einfach eine klasse Partie von jedem“, sagte Herberns Trainer Christian Adamek nach der Partie. Er sei auch ein bisschen erleichtert gewesen. „Zum Auftakt hatten wir ja zwei Niederlagen. In den Partien haben wir auch nicht schlecht gespielt, aber unsere Defensive war nicht sicher.“

In den ersten beiden Partien kassierte Herbern fünf Tore. Gegen Aasee stand die Null. Herberns Carlo Bentrup eröffnete das Torfestival mit einem sehenswerten Treffer. Aus knapp 18 Metern verwandelte er einen Freistoß direkt (8.). Herbern machte weiter Druck. Neuzugang Oliver Eckey nahm aus 20 Metern Maß und zimmerte den Ball ins Tor zum 2:0 (18.).

Herbern legt in der zweiten Hälfte noch drauf

„Auch danach sind wir spielbestimmend geblieben und waren konzentriert“, lobte Adamek. Der Aufsteiger hatte dem Herberner Spiel nur wenig entgegenzusetzen. Mit einem Doppelschlag baute Herbern die Führung aus. Eckey erzielte seinen zweiten Treffer (63.). Nur drei Minuten später traf Jannik Närdemann (66.).

Bentrup setzte nach 79 Minuten mit dem 5:0 den Schlusspunkt. Bentrup war es auch, der nach 43 Minuten einen Elfmeter verschoss. „Das einzig Negative an unserem Spiel heute“, sagte Adamek, der Bentrup das nach dem Sieg aber verzeihen kann.

SV Herbern II: Zurloh - K. Höring (46. Seiler), Pinnekämper, Heidicker, Krampe, Dubicki, Bentrup, Eckey (73. Ritz), Kortendick, Närdemann, Böcker (56. Bergmann)

Tore: 0:1 Bentrup (8.), 0:2 Eckey (18.), 0:3 Eckey (63.), 0:4 Närdemann (66.), 0:5 Bentrup (79.)

Bes. Vorkomnisse: Bentrup (Herbern) verschießt Foulelfmeter (43.)