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So reagieren die Lüner Trainer auf den Fall Dembélé

Fußball

Fußballer Ousmane Dembélé beherrscht die Schlagzeilen im Sport. Der 20-Jährige, der zum FC Barcelona wechseln will und deshalb nicht mehr beim Training des BVB erschienen ist, ist weiterhin suspendiert. Doch wie würden die heimischen Klubs mit einem Quertreiber umgehen? Wir haben die Verantwortlichen gefragt: „Wenn ich jemanden in der Mannschaft hätte, der sich so verhält, ...“

LÜNEN

, 17.08.2017
So reagieren die Lüner Trainer auf den Fall Dembélé

Bilder des BVB-Trainings in Brackel am 9. Juli.

Mario Plechaty (Trainer Lüner SV): „... würde er bei mir unter diesen Voraussetzungen ganz bestimmt kein Spiel mehr machen. Ich würde ihn ziehen lassen und das Beste für den Verein rausholen. Unglaublich, so ein Verhalten in diesem Alter.“

Daniel Skubich (Co-Trainer VfB Lünen): „... würde ich genauso reagieren wie die Verantwortlichen von Borussia Dortmund. Der Spieler schadet sich letztlich nur selbst mit seinem Verhalten und bringt dadurch unnötig Unruhe in die Mannschaft und den Verein.“

Patrick Höfig (Sportlicher Leiter SV Preußen Lünen): „... dann würde ich versuchen, so schnell wie möglich eine für beide Seiten passende Lösung zu finden, um nicht so viel Unruhe zu bekommen.“

Dennis Gerleve (Trainer BV Lünen): „... dann müsste man dem Spieler klar zu verstehen geben, dass er im vergangenen Sommer einen langfristigen Vertrag unterschrieben hat und diesen auch einhalten muss. Bei uns würde so ein Verhalten nicht geduldet werden und wir würden uns auf jeden Fall von dem Spieler trennen, da wir von der Kameradschaft leben und so ein Spieler dann ganz sicher nicht mehr bei uns reinpassen würde.“

Patrick Osmolski (Trainer GS Cappenberg): „Das kannst du nicht vergleichen, weil es im Amateurfußball eine Wechselfrist gibt bis 30. Juni. Wenn jetzt ein Spieler von mir streikt, kann er nicht wechseln. Wie Borussia Dortmund das macht, finde ich sehr gut. Ihm ist die Meinung gesagt worden. Ich kann verstehen, dass er zu Barcelona möchte, aber das Verhalten wie ein bockiges Kind geht gar nicht. Ich hatte den Fall zum Glück noch nicht, aber wenn es so wäre, würden wir ihn auch suspendieren.“

Dennis Köse (Co-Trainer BV Brambauer): „... würde ich ihm sowohl als Co-Trainer als auch Mitspieler keine Beachtung mehr schenken.“

Andreas Hermes (Trainer BW Alstedde): „... dann würde ich ihn schnell verkaufen.“

Simon Erling (Trainer Westfalia Wethmar): „... würde ich es wie Carlo Ancelotti sehen: Wenn ein Spieler zu mir kommt und sagt, er will nicht mehr für den Verein und diese Mannschaft spielen, dann muss er gehen.“