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Spätes Tor, 2:2 - VfB Remis beim Türkischen SV Witten

WITTEN Wie eine Mannschaft, die ein Nachholspiel nutzen will, um in der Tabelle einige Plätze zu klettern, trat der VfB Westhofen beim Türk SV Witten am Feiertag nicht auf. Am Ende waren die Westhofener mit dem 2:2-Unentschieden durch ein spätes Tor von Nils Klems noch gut bedient.

Spätes Tor, 2:2 - VfB Remis beim Türkischen SV Witten

Adrian Kolodziej (VfB Westhofen) wird hier von Guy N´Zinga (l., ETuS/DJK Schwerte) mit unfairen Mitteln gestoppt.

Denn Witten präsentierte sich fast über das gesamte Spiel engagierter als die Gäste. Schönen Fußball boten beide Mannschaften bei Leibe nicht, aber Witten hätte aufgrund des Einsatzes eigentlich den Sieg verdient gehabt. Viel passierte in der ersten Hälfte eigentlich auf beiden Seiten nicht. Dennoch klingelte es gleich zweimal. Erst nutzte Witten einen Freistoß aus 20 Metern, bei dem Westhofens Keeper Bisplinghoff etwas unglücklich aussah, zur Führung der Hausherren. Zehn Minuten später hatte Kolodziej Glück, dass sein Schuss abgefälscht wurde und so im Wittener Tor landete. Das war es dann aber auch schon an nennenswerten Aktionen im ersten Durchgang.

Die zweite Halbzeit gestaltete Westhofen etwas besser. Allerdings ließ der VfB weiterhin den letzten Willen vermissen, um mit drei Punkten nach Schwerte heimzukehren. Hueck und Aumüller verpassten jeweils knapp, ein Schuss von Kolodziej landete genau in den Armen von Wittens Schlussmann. Passend zum Spielverlauf liefen die Gäste auch noch in einen Konter der Türken – nach 53 Minuten musste die Kalwa-Elf wieder einem Rückstand hinterher laufen.

Aufbäumen des VfB erst in der Schlussviertelstunde

Das nötige Aufbäumen zeigten die Gäste vom VfB erst in der Schlussviertelstunde. Komanders Schuss wurde geblockt und Aumüller verpasste gleich zweimal denkbar knapp. Doch spielerisch kam nach wie vor zu wenig. Witten vergab die Riesenchance zur Vorentscheidung acht Minuten vor dem Ende.

Westhofen konnte nur noch eine Einzelaktion helfen. Das dachte sich wohl auch Nils Klems. Am Mittelkreis schnappte er sich den Ball, startete sein Solo und vollendete mit einem Schuss aus 20 Metern zum 2:2-Remis. Trainer Michael Kalwa schien abermals bedient zu sein. Nach der Partie wollte er sich zur Leistung seiner Schützlinge nicht äußern.

Schweigen sagt manchmal mehr als tausend Worte.

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