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Spieler müssen vor dem Regen flüchten - Sieg für Stauder

Tennis: 4. Internationale Westfälische Meisterschaften

Es war einfach nur schade. Bei aller Wertschätzung für den ohne Zweifel gebotenen Klassesport litt das hochkarätige Tennisturnier in Schwerte-Ost unter dem miesen Wetter. Das führte dazu, dass die beiden Endspielteilnehmer am Sonntagnachmittag in die Halle flüchten mussten.

SCHWERTE

von Von Michael Dötsch

, 29.08.2010
Spieler müssen vor dem Regen flüchten - Sieg für Stauder

Siegerehrung bei einem Gläschen Sekt (v.li.): Der unterlegene Axel Pretzsch, Turnier-Chef Tim Richter, der siegreiche Franz Stauder, Rot-Weiß-Vorsitzender Manfred Hoppe, Oberschiedsrichter Klaus Stratmann und Helmut Engelhardt vom Hauptsponsor DEW 21.

Der Regen wollte einfach nicht aufhören. Hier entwickelte sich zwischen Franz Stauder und Axel Pretzsch auf dem schnellen Teppich-Belag ein "Bumm-Bumm"-Match mit nur wenigen langen Ballwechseln - auf Asche wäre der Unterhaltungswert ganz sicher größer gewesen. Und die Zuschauerresonanz auch. Als Turniersieger verließ Stauder die Halle, der vor allem mit seinem Aufschlag- "Hammer" imponierte und die Partie mit 6:2, 6:4 für sich entschied.

Begonnen hatte der Sonntag mit den beiden Halbfinalspielen unter freiem Himmel. Vor allem das Duell zwischen Pretzsch und dem topgesetzten Alexander Waske bot Tennis vom Feinsten - auch wenn Waske vor allem beim Aufschlag seine Ellenbogenverletzung deutlich anzumerken war. Den ausgeglichenen ersten Satz gewann Pretzsch mit 6:3, und es folgte eine von vielen Regenunterbrechungen. Diese gab Waskes Ellenbogen den Rest - der Ex-Daviscupspieler gab verletzt auf. Im anderen Halbfinale wehrte sich Marc Leimbach zwar tapfer, doch gegen die Wucht und Präzision der Schläge des späteren Turniersiegers hatte er letztlich zu wenig auszurichten.

Und dann wieder Regen - und warten. Das vom Abend zuvor noch nachzuholende Doppel-Halbfinale zwischen Schäffkes/Schmidtmann und Barnes/Müller ging am Mittag so gerade noch über die Bühne, auch wenn die letzten Bälle beim 6:2, 6:4-Erfolg für die beiden Erstgenannten im strömenden Regen übers Netz flogen. Danach aber war an eine "Open-Air"-Fortführung des Turniers nicht mehr zu denken. Es ging in die benachbarte Halle, wo zunächst Stauder seinen Turniersieg perfekt machte und wo anschließend das Gespann Schäffkes/Schmidtmann seinen Vorjahres-Triumph im Doppel mit einem Dreisatz-Sieg gegen Schramm/Potthoff wiederholte - der Schlusspunkt einer niveauvollen Veranstaltung, die diese bescheidenen Rahmenbedingungen ganz sicher nicht verdient hatte.

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