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Spielfreie Zeit ist keine Pause für die LippeBaskets

Basketball: 2. Regionalliga

Die wohl wichtigste Erkenntnis der Zweitregionalliga-Basketballer der LippeBaskets nach drei Spieltagen ist: Der Aufsteiger ist in der neuen Umgebung angekommen, ist konkurrenzfähig – und hat noch Luft nach oben. Vor allem offensiv. Jetzt geht es für Coach Christoph Henke darum, in der knapp vierwöchigen Spielpause, die Spannung aufrecht zu erhalten.

WERNE

, 05.10.2016
Spielfreie Zeit ist keine Pause für die LippeBaskets

Wernes Flügelspieler Cajus Cramer (am Ball) hat bei der Niederlage nach Verlängerung in Bulmke elf Punkte erzielt. Sein bisher bester Wert in der noch jungen Saison.

Pause. Henke mag das Wort nicht. „Pause klingt so nach raus auf den Schulhof, Stulle raus und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen“, so der Coach der LippeBaskets. Sein Team wird nicht vier Wochen untätig sein, dafür haben die ersten drei Partien in der neuen Liga zu viele Erkenntnisse gebracht, zu viele Facetten beleuchtet, an denen noch gearbeitet werden kann und muss.

„Grundsätzlich sind wir gut in der Liga angekommen. Wir sind weit davon entfernt, Existenzsorgen haben zu müssen“, sagte Henke im Gespräch mit unserer Redaktion. Zwar stehen nach drei Spieltagen bereits zwei Niederlagen zu Buche, aber eben auch schon ein Sieg. „Wir waren drei Mal wettbewerbsfähig, aber in den Schlussphasen der Spiele nicht immer konstant genug“, so Henke.

Die Defensive, soviel lässt sich nach drei Spieltagen bereits sagen, ist jedoch keines der Werner Sorgenkinder. 64 Punkte kassierte Werne zum Auftakt gegen Paderborn II, 63 in eigener Halle gegen BG Hagen II und 70 bei der Niederlage nach Verlängerung am Freitagabend in Bulmke. Aktzeptable Werte, in einer Liga, in der bislang viele Spiele eng waren.

Nur offensiv haben die LippeBaskets noch Luft nach oben. „Allerdings nur auf die Wurfquoten zu schauen, wäre zu einfach“, sagte Henke. Neun Dreier haben die Werner in den ersten drei Spielen versenkt. Getroffen haben aus der Distanz bislang jedoch lediglich Frederic Meinert (4) und Jan König (5). „Wir müssen unsere Würfe besser vorbereiten und eine bessere Balance finden, damit auch andere Spieler ihre Abschlüsse aus der Distanz kriegen“, sagte Henke.

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Wichtiger sei jedoch, dass seine Mannschaft wieder das Tempo forciere. „Wir sind keine Truppe, die 40 Minuten lang nur Angriffe im Halbfeld fährt, haben bislang zu wenig aus unseren Fastbreaks herausgeholt“, so Henke. Und daran werde während der spielfreien Zeit gearbeitet.

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