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Spvg Schwerin: Weiter offensiv zu drei Punkten - Schulz ohne Sorgen

CASTROP-RAUXEL Gleich im zweiten Spiel in der Fußball-Landesliga trifft Aufsteiger Spvg Schwerin auf einen Verein mit einem klangvollen Namen aus direkter Nachbarschaft. Trotzdem ist der Auftritt seines Teams beim SV Sodingen für Coach Helmut Schulz ein Spiel wie jedes andere.

von Von Marc Stommer

, 22.08.2008
Spvg Schwerin: Weiter offensiv zu drei Punkten - Schulz ohne Sorgen

Michel Fink (l.), hier am ersten Spieltag gegen den VfB Günnigfeld, trifft mit der Spvg Schwerin jetzt auf den SV Sodingen.

"Klar, haben die mal höher gespielt. Aber ich habe nicht den Eindruck, dass Sodingen für meine Spieler ein außergewöhnlicher Gegner wäre", sagt er. Fast wie in jedem Jahr wollen die Sodinger wieder oben mitspielen, gehören zum erweiterten Favoritenkreis auf den Titel, werden von einigen - auch fast wie in jedem Jahr - als Geheimfavorit gehandelt. Mit Raphael Schmieja kickt ein ehemaliger Schweriner bei den Hernern. Alles kein Grund für Helmut Schulz, um in Ehrfurcht zu erstarren: "Wir fahren nicht dahin, um die Punkte abzugeben. Wir wollen dort drei Punkte holen."

Dementsprechend will sich Schulz auch nicht in eine Defensivtaktik drängen lassen. "Wir wollen die gute Leistung vom letzten Sonntag bestätigen und zeigen, dass das keine Eintagsfliege war. Wir werden von der taktischen Ausrichtung her genauso auftreten, wie zu Hause", so Schulz. Das heißt im Klartext: "Wir werden Powerplay spielen und auf Angriff." Eine Fußball-Philosophie, die Schulz generell gerne vertritt und die ihm und seiner Mannschaft den Aufstieg in die Landesliga brachte.

"Dann muss ich halt besser zielen" Wenn der Trainer überhaupt etwas an dem 2:1-Sieg vom letzten Sonntag gegen Günnigfeld auszusetzen hat, dann ist es die Chancenverwertung: "Wir hatten sieben, acht hochkarätige Möglichkeiten. Wenn daraus dann nur zwei Tore resultieren, dann ist das zu wenig." Und es sei nicht nur Pech gewesen, dass der Ball viermal an Latte bzw. Pfosten gelandet sei. "Dann muss ich halt besser zielen", so Schulz. Deshalb stand gestern zum eineinhalbstündigen Abschlusstraining ausschließlich Torschuss auf dem Programm.

Gegen Sodingen, das zum Auftakt gegen Verbandsliga-Absteiger DJK TuS Hordel auf des Gegners Platz nicht über ein 1:1 hinauskam, plagen Schulz keine Verletzungssorgen. Trotzdem überlegt der Coach, die Mannschaft auf der ein oder anderen Position zu verändern. Infos über den Gastgeber lägen vor, so Schulz, aber gesehen habe der Trainer den Gegner noch nicht. "Das macht aber nichts. Als Trainer agiere ich lieber, als dass ich reagiere."

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