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Spvg zieht mit 2:0 gegen Henrichenburg ins Halbfinale ein

Fußball-Stadtmeisterschaft

CASTROP-RAUXEL Die vier klassenhöchsten Teams spielen wie im Vorjahr das Halbfinale der Fußball-Stadtmeisterschaft unter sich aus. Am Montagabend schaffte auch die Spvg Schwerin mit einem 2:0 (0:0) gegen den TuS Henrichenburg den Sprung in die Vorschlussrunde.

von von Jörg Laumann

, 02.08.2010
Spvg zieht mit 2:0 gegen Henrichenburg ins Halbfinale ein

Die Spvg Schwerin (rechts) mit Marc Finken hatte die Lufthohheit im Viertelfinale gegen den TuS Henrichenburg und dessen Stürmer Emanuel Sarjevski.

Wie schon im Achtelfinale gegen die SF Habinghorst und in der gesamten bisherigen Saisonvorbereitung offenbarte der Bezirksligist aus Schwerin dabei Schwächen im Offensivspiel. Gegen den taktisch diszipliniert agierenden, defensiv ausgerichteten A-Ligisten aus Henrichenburg war die Elf von Trainer Jürgen Klahs zwar von Beginn an spielbestimmend, konnte dies jedoch zunächst in zählbare Erfolge ummünzen.

Gefährlich wurde es immer dann, wenn die Schweriner mit schnellem Direktspiel den Weg zum Tor suchten. So auch in der 20. Minute, als der Ball über Bastian Fritsch und Peter Elbers zu Enver Muzaffer kam. Der versenkte das Leder auch im TuS-Gehäuse, stand aber im Abseits. Da dies auch bei einem weiteren vermeintlichen Muzaffer-Treffer in der 44. Minute der Fall war, gingen die beiden Teams mit einem 0:0 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel sorgte ein Strafstoß für das Ende der Schweriner Torflaute. In der 58. Minute brachte Henrichenburgs Christian Grum seinen Gegenspieler Bastian Fritsch im Strafraum zu Fall. Niklas Rybarczyk verwandelte souverän vom Punkt aus zum 1:0 für Schwerin. In der Folgezeit versuchte der TuS, etwas offensiver zu agieren, eröffnete der Spvg damit aber ihrerseits mehr Räume für gefährliche Angriffsaktionen: David Queder hätte in der 68. Minute beinahe das Schweriner 2:0 markiert, traf aber nur die Latte. Acht Minuten später scheiterte Elbers bei einem Konter am stark reagierenden TuS-Keeper Kaczorowski. Muzaffer blieb es vorbehalten mit einem Schuss aus der Drehung (80.) das entscheidende 2:0 zu erzielen.

„Wenn man seine Chancen nicht nutzt, wird ein solches Spiel eben eng“, bilanzierte Schwerins Trainer Klahs, während Henrichenburgs Coach Rainer Mattukat mit dem Auftritt seiner Elf nicht unzufrieden war. „Am verdienten Schweriner Sieg gibt es aber keinen Zweifel.“ 

Dante; Fath (46. Gülcebi), Stockhausen (46. Finken), Klein, B. Fritsch, Reuscheck, Wiencek, Ogaza (59. Herzog), Elbers (76. Schröder), Muzaffer, Rybarczyk (59. Queder).

Kaczorowski; Waack, Heberle, Hackelbörger (38. Böhmer/65. Kappelmann), Bittner, Köhnen, Niewind (84. Khil), Jakobi (84. Hördemann), Sarjevski, Grum (75. Kinsler), Zagajewski.

1:0 (58./FE) Rybarczyk, 2:0 (80.) Muzaffer.

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