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Starker Einstand für Bördeling - die Ergebnisse

Fußball: Kreisliga

Mark Bördeling konnte als neuer Trainer der SG Selm einen Einstand nach Maß feiern, siegte mit seinem Team glatt 5:0 gegen Südkrichen. Eintracht Werne springt auf Platz zwei, weil Herbern II gegen Davensberg strauchelt. Der SC Capelle und der TuS Ascheberg II hatten am Sonntagnachmittag unfreiwillig spielfrei.

KREISGEBIET

16.11.2014
Starker Einstand für Bördeling - die Ergebnisse

Es läuft, und das nicht nur von oben sondern auch auf dem Platz: Selms Trainer Mark Bördeling (r.) kann mit seinem Einstand zufrieden sein.

Torchancen waren in der ersten Halbzeit Mangelware auf beiden Seiten. Das 0:0 zur Pause – mehr als verdient. Doch Herbern wollte mehr, setzte in Halbzeit zwei alles auf eine Karte und begann stark. Erst landete eine Ecke von Simon Närdemann genau auf dem Kopf von Andreas Hüttermann, doch dieser vergab die gute Chance. Direkt im Anschluss gab es wieder Ecke, wieder führte Närdemann aus. Diesmal scheiterte Lukas Mangels im Nachschuss am starken Davensberger Keeper Andreas Stilling (47. Minute). „Stilling hielt in dem Moment überragend“, lobte Coach Grote. Der SVH machte jetzt viel Druck – doch der Treffer fiel auf der anderen Seite, Kai Schäckermann setzte den Ball nach einer Ecke in den Winkel (60.). Herbern war jetzt gefordert und kam stark zurück. Nur sechs Minuten später setzte Stefan Roters einen Ball nur knapp über das Tor. Die starke Offensive des SVH brachte Davensberg aus dem Konzept. „Wir müssen unsere Konter besser ausspielen“, betonte Grote. Die Gäste blieben ungefährlich, Herbern drückte weiter und kam zum Treffer. Andreas Hüttermann schoss den lang ersehnten Ausgleich (80.). Zum Ende wurde es noch einmal kurios: Schiedsrichter Kazim Sever stellte Auswechselspieler Dominik Bettner mit Rot vom Platz – wegen Beleidigung. In der letzten Minute kam dann noch mal Herberns Niklas Lohmann zum Abschluss, aber Stilling hielt stark. So blieb es beim 1:1.

Brinkmann – Betke (55. Lutter), Roters, Bruland, Nathaus, Pinnekämper, Klüsener, Overs (70. Lohmann), Hüttermann, Mangels, Närdemann.

Stilling – L. Eickholt (55. Blanke), Atalan, Jansen (55. Bolle), P. Eickholt, Kaiser, Schäckermann, Plagge, Farwick, Grube, Abuhanani.

0:1 Schäckermann (60. Minute), 1:1 Hüttermann (80.)

Rot gegen Dominik Bettner (87. Minute) wegen einer Beleidigung

In der ersten Hälfte machten die Gäste aus Südkirchen der SG mächtig Druck und ließen kaum Torchancen zu. Fünf Minuten waren gespielt, da tauchte Fernando Manfredi frei vor SG-Keeper Lukas Witthoff auf. Der Selmer Schlussmann behielt aber das bessere Ende für sich und entschärfte Manfredis Schuss. Selm kam in den ersten Minuten nur einmal gefährlich vor das Südkirchener Tor. Kevin Lehmann bediente per Hacke Tobias Tumbrink, der den Ball aus kürzester Distanz an den Außenpfosten setzte.  Südkirchen blieb auch nach dieser Selmer Chance ruhig und eng an den Gegenspielern. Zwischen der 20. und 24. Minute vergaben Manfredi und Leon Hügemann dann erneut die mögliche Gäste-Führung. Mitten in die Südkirchener Drangphase fiel dann die Selmer Führung. Tobias Tumbrink zog aus über 20 Metern ab und der Ball senkte sich hinter Benjamin Pirih ins Südkirchener Tor. Mit der knappen Führung für Selm ging es auch in die Pause.

Nach dem Wechsel war Selm nun wacher und deutlich zielstrebiger. Mehr und mehr wurden die Gäste in die eigene Hälfte gedrückt. Das 2:0 war dann erneut aus der Kategorie Sonntagsschuss. Nach einer abgewehrten Ecke kam Lukas Suer an den Ball, der das Leder aus 25 Metern unter die Latte hämmerte. Dass die Selmer nicht nur Weitschuss-Tore können, zeigten sie beim 3:0. Nach einem Doppelpass zwischen Nima Habibivand und Kevin Lehmann, bediente Habibivand den in der Mitte postierten Alexander Schwegler, der den Ball nur über die Linie drücken brauchte. Jetzt war der Wille der Gäste gebrochen und Südkirchen fiel hinten völlig auseinander. Selm spielte nun Angriff um Angriff. Kevin Lehmann erhöhte nach 74 Minuten auf 4:0. Die letzten Minuten mussten die Gäste sogar in Unterzahl bestreiten, nachdem Leon Hügemann wegen wiederholtem Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz musste. Alexander Schwegler stellte per Foulelfmeter drei Minuten vor Schluss dann den Endstand her.

Witthoff – Göke, Suer (70. P. Ulrich), Habibivand, Zolda, Tumbrink (80. Kramzik), Lebsack, Schwegler, Lehmann, Scharen, Pieper (60. Heinrich).

Pirih – Wessels, Muck, Aksoy, Akono (73. Müller), L. Hügemann, D. Hügemann (70. Ackers), Studnicka (60. Schulz), Möller, de West, Manfredi.

1:0 Tumbrink (30.), 2:0 Suer (63.), 3:0 Schwegler (66.), 4:0 Lehmann (78.), 5:0 Schwegler Foulelfmeter (87.).

Gelb-Rote Karte gegen Leon Hügemann wegen wiederholtem Foulspiel.

Der Rasen im Evenkamp war an vielen Stellen so stark überflutet, dass der Ball öfter in einer Pfütze liegen blieb. Viele Spieler rutschten immer wieder auf dem glatten Boden weg, sodass es schwer war unter diesen Bedingungen ein ordentliches Spiel aufzuziehen. Die Eintracht startete direkt stark. Nach einer Kombination zwischen den Brüdern Mario und Marko Martinovic, legte Mario den Ball auf seinen Bruder, der nach nur zwei Minuten zur 1:0-Führung traf. Nach der Pause hatte Andreas Pawlik die große Möglichkeit die Führung auszubauen. Auf Rechts setzte sich Pawlik gegen seinen Gegenspieler Niklas Uellendahl durch und lief auf den Lüdinghausener-Keeper zu. Doch Pawlik behielt die Nerven nicht legte den Ball links am Tor vorbei (47.). Die Hausherren hatten nun ihre Drangphase. Einen Schuss von Sandro Ünal musste Union-Schlussmann Pascal Rudolph knapp entschärfen (53.). Nach einer Flanke von Pawlik kam Mario Martinovic in der Mitte frei zum Kopfball und wieder parierte Rudolph in höchster Not (70.). Bei den Gästen lief nicht viel zusammen. Einen Schuss von Patrick Voll lenkte Eintracht-Keeper Manuel Linke über das Tor (72.). Erst in der 5. Minute der Nachspielzeit erlöste Marko Martinovic mit einem schönen Heber die Evenkämper (90.). „Wir haben uns schwer getan. Die Mannschaft hat starken Siegeswillen gezeigt und deshalb verdient gewonnen“, sagte Werme-Trainer Muris Mujkanovic.  

Linke, Ünal, Schynol, Do. Obrenovic, Pawlik, Da. Obrenovic, Marko Martinovic (90. Kaufmann), Scharein, Lupp (67. Kaya), Pra, Mario Martinovic (87. Zengin)

Rudolph, Petrausch, Öztürk. Höning, Voll, Mainka (46. Heimsath), Schulte, Husken (46. Uellendahl), Görlich, Tenberge, Grewe (60. Wischnewski)

1:0 Marko Martinovic (2.), 2:0 Marko Martinovic (90.)

Der Gastgeber fand den besseren Start in die Partie und ging bereits nach 13 Minuten durch Marvin Turan in Führung. „Das war ein Distanzschuss aus 30 Metern, der kerzengerade im Netz einschlug. Ein dummes Gegentor“, befand Vinnums Trainer Yüksel Acikgöz. Wenig später musste der Vinnumer Coach verletzungsbedingt wechseln. Für Murat Cengiz, der umgeknickt war, kam Stefan Eilers in die Partie. Aufseiten der Gastgeber hatte Torjäger Murat Büyükdere noch einige Möglichkeiten, die er jedoch alle ungenutzt ließ. Nach der Halbzeit wurden die Vinnumer stärker und erarbeiteten sich eine Reihe guter Torchancen. BWA verlegte sein Spiel auf Konter und profitierte nach 72 Minuten davon. Rajko Milinkovic erzielte das 2:0. Zwar kam Vinnum durch den Anschlusstreffer von Helmut Stolzenhoff noch mal heran, doch kurz vor Schluss zerstörte Büyükdere die Hoffnung auf einen Punktgewinn. Das Tor von Ali Öztürk in der Nachspielzeit war Ergebniskosmetik.

Beckbauer – Asemann, Niermann (89. Kottis, Lerche, Öztürk, Quante, Mu. Cengiz (15. Eilers, Stolzenhoff, Diekmann (89. Paluskiewicz), Me. Cengiz, F. Cengiz.

1:0 Turan (13.), 2:0 Milinkovic (71.), 2:1 Stolzenhoff (72.), 3:1 Büyükdere (89.), 3:2 Öztürk (90.).

Die Partie war gerade fünf Minuten alt, als der Ball das erste Mal im Kasten von PSV-Torhüter Jens Haarseim einschlug. Ottmarsbocholt-Torjäger Denis Hölscher traf nach einer schönen Flanke von Daniel Beutel zur schnellen Führung für die Gäste. BWO wirkte in den Anfangsphase entschlossener und ließ den Ball gut laufen. So war das 2:0 eine Viertelstunde später die logische Folge. Nach einem Fehler von Daniel Rosengart auf der rechten Defensivseite der Borker, konnte Hölscher zur Grundlinie laufen und den Ball mustergültig auf Daniel Beutel flanken, der per Kopfball traf. Nur zwei Minuten später dann der überraschende Anschluss für die Hausherren. Nach einem schnellen Zusammenspiel zwischen Tobias Böcker und Phillip Grodowski konnte dieser überlegt mit einem Linksschuss den Gäste-Torhüter Kai Knop überwinden. Wer nun gedacht hatte, die Borker würden sich aufrappeln, sah sich getäuscht. Nach einer knappen halben Stunde erhöhte Daniel Beutel erneut per Kopf nach einer Flanke von Hölscher, dabei klebte PSV-Torhüter Haarseim förmlich auf der Linie. Drei Zeigerumdrehungen weiter der erneute Anschluss für die Poslednik-Elf. Daniel Berger traf aus knapp 20 Metern in den Winkel. Noch vor der Pause bauten die Blau-Weißen aber ihre Führung erneut aus. Abermals traf Daniel Beutel. Vier Minuten nach dem Seitenwechsel erzielte Daniel Berger per direkt verwandeltem Freistoß den 3:4-Anschluss. Zu diesem Zeitpunkt dachten alle Zuschauer an ein höheres Ergebnis. Dass das Berger-Tor das Endergebnis war, konnte keiner ahnen. „Wir haben einfach die erste Halbzeit verschlafen und uns die Bälle selber reingehauen. Wir haben uns das selber zuzuschreiben, dass wir nun hinter Ottmarsbocholt abgerutscht sind“, sagte ein sichtlich unzufriedener Borker Trainer Peter Poslednik nach der Partie.

Haarseim - Poslednik (71. Wüllhorst), Nölle (46. Holtermann), Rosengart, Gördes, Böcker, Westrup, Matthias (64. Neuse), Audehm, Grodowski, Berger.

Knop - T. Beutel, Tübing, Arnschink, Mehring, Volbracht, Hölscher, Welp, Hibbe, D. Beutel (66. Laubrock), Heller (77. Schepmann).

0:1 Hölscher (5.), 0:2 D. Beutel (20.), 1:2 Grodowski (22.), 1:3 D. Beutel (27.), 2:3 Berger (30.), 2:4 D. Beutel (42.), 3:4 Berger (49.)

Den Zuschauern wurde ein Spiel mit hohem Tempo geboten. Das lag zum Teil auch am nassen, seifigen Untergrund, wodurch die Flachpässe rasant Tempo annahmen. Nach sieben Minuten zappelte der Ball zum ersten Mal im Cappenberger Netz. Nach tollem Doppelpass über Tim Köhler und Lars Zimmer war es letzterem vorbehalten, die Führung der Gäste zu erzielen. Stockum wirkte den gesamten ersten Durchgang über wacher und präsenter. Lars Zimmer, Tim Köhler und Stefan Möer waren ständige Unruheherde vor dem GSC-Gehäuse. Manuel Sperl und seine Vordermänner behielten jedoch einen kühlen Kopf und klärten die meisten Versuche der Mannschaft von Trainer Ralf Gondolf. Kurz vor der Halbzeit belohnte sich Stockum dann aber doch noch für seine Mühen. Nach einem Flachpass aus dem Mittelfeld enteilte Köhler seinem Bewacher und schob den Ball vorbei an Tormann Sperl ein. Den starken Eindruck der ersten Halbzeit hielt Stockum im zweiten Durchgang jedoch nicht. Der SV verlagerte sein Spiel auf Konter. Dies spielte den Grün-Schwarzen in die Karten, die gefestigter und organisierter auftraten. Richtig zwingende Chancen zum Anschluss- oder gar Ausgleichstreffer hatten die Cappenberger jedoch nicht.

 Sperl – Lippke (62. Knop), Jesella, Gehrmann, Pestinger (78. Wißmann), Stiens, Osmolski, Schürmann (72. Schneider), Heisig, Zocher, Schwartz.

 Packheiser – Barthel, Föst, T. Opsölder (57. Tayar), Köhler (87. Uzun), Karaman, Sudholt, Möer, C. Opsölder, Zimmer (48. Isikili), Köroglu.

 0:1 Zimmer (7.), 0:2 Köhler (44.).

Die Kreisliga-A-Partie bei der Reserve des TuS Ascheberg ist abgesagt worden, weil der Aschenplatz in Ascheberg komplett unter Wasser stand. "Schade, wir waren so gut drauf", bedauerte Capelles Trainer Martin Ritz die Spielabsage. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

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