Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Stockum beklagt frühen Abpfiff - die Spiele im Blick

Fußball: Kreisliga

Vielleicht hatte er keine Lust mehr, sich mit den Teams auseinanderzusetzen: Sowohl Stockum als auch Gegner Flierich-Lenningsen beklagten beim Stand von 3:3 den vorzeitigen Abpfiff des Schiedsrichters. In einem unruhigen Spiel waren da noch zwei Minuten zu spielen. Der Spieltag in den Kreisligen: hier in der Übersicht.

WERNE

von Dominik Gumprich, Matthias Kerk

, 07.10.2016
Stockum beklagt frühen Abpfiff - die Spiele im Blick

SVS-Keeper Stefan Zimmermann lies vor dem 3:2 und 3:3 den Ball nur abklatschen.

Fußball, Kreisliga A Münster, 7. Spieltag SV Herbern II - BW Ottmarsbocholt (abgesagt)

Das Spiel der Reserve des SV Herbern gegen SC BW Ottmarsbocholt ist kurzfristig abgesagt worden. Die A-Liga-Fußballer aus Ottmarsbocholt, Schlusslicht der Kreisliga A 2 Münster, konnten gestern keine Mannschaft stellen. Wahrscheinlich wird das Spiel durch die Absage mit 2:0 und damit auch drei Punkten für den SV Herbern II gewertet.

Concordia Albachten - Werner SC II 9:0 (7:0)

Der WSC spielte mit Dominik Kozlik als Libero, doch die Taktik wurde nicht umgesetzt. Werne ließ dem Gastgeber zu viele Räume und leisteten sich katastrophale Fehlpässe. So lud man die Concordia-Spieler Armen Tahiri und Soulaimane Jassab ein zum Toreschießen.

Letzterer sorgte mit einem Doppelschlag in der sechsten und siebten Minute für eine schnelle Führung. Dei Gäste konnte sich auch im weiteren Spielverlauf nicht ordnen, die Gastgeber hingegen zeigten ihre Klasse. Tahiri (16./30./44.), Jassab (37.) und Julian Rehne (44.) sorgten vor der Pause für die Spielentscheidung – 0:7. Danach konnte der WSC nur noch Schadensbegrenzung betreiben. So stellte Trainer Matuschek auf eine doppelte Viererkette um, Albachten hingegen nahm das Tempo raus.

So schafften es die Werner, das Ergebnis nicht zweistellig ausfallen zu lassen. Arthur Kromm (70.) und erneut Tahiri (78.) sorgten für den Endstand. „Wir werden das Spiel jetzt ganz schnell abhaken und positiv auf die nächsten Partien blicken, wo es darum geht, Punkte zu holen“, sagte Matuschek. 

TEAMS UND TORE Albachten: Jonitz- Meyer, Eshold, Sladek (66. Kromm), Atalan, Ribeiro, Rehne (66. Hillmann), Jassab (46. Jülkenberg), Tahiri, Kievit, HeimsathWerne: Vorwick – Schmitt, Mürmann (74. Syga), Kerk, Gumprich, Kozlik, Eichhorst, Teuber, Egert, Osterkemper (46. Bichler), KlimeckiTore: 1:0 Jassab (6.), 2:0 Jassab (7.), 3:0 Tahiri (16.), 4:0 Tahiri (30.), 5:0 Jassab (37.), 6:0 Tahiri (44.), 7:0 Rehne (45.), 8:0 Kromm (70.), 9:0 Tahiri (78.)

 

Kreisliga A Unna/Hamm, 7. Spieltag SV Stockum - Germania Flierich-Lenningsen 3:3 (3:1)

Es herrschte Verwirrung, nachdem Schiedsrichter Paul Binkowski das Spiel SV Stockum gegen Germania Flierich-Lenningsen abgepfiffen hatte. Denn beide Seiten waren sich einig: Der Unparteiische hatte das Spiel beim Stand von 3:3 (3:1) zu früh beendet.

Ganze zwei Minuten fehlten am Ende auf der Spieluhr. Nicht das einzige Ärgernis, für das der wenig souveräne Unparteiische sorgte. Bereits nach 37. Minuten waren die Hausherren in Unterzahl: Enes Tayar sah nach zwölf Minuten zuerst Gelb wegen Meckerns, in der 37. dann die Ampelkarte wegen eines Fouls.

Nicht aufs Spiel konzentriert

Es schien, als ob das Gezeter gegen den Schiedsrichter dem SVS am Ende zum Verhängnis wurde. Denn Stockum begann eigentlich souverän, ging durch Firat Isikli früh in Führung (8. Minute). Vier Minuten später dann der Ausgleich durch Gillian Daude. Es war vor allem eben dieser Daude, der in der Abwehr der Heimmannschaft für Unruhe sorgte.

In der ersten Hälfte erhöhte Stockum dann auf 3:1, beide Male durch Köroglu (26., 35.). Eigentlich schien das Spiel zu dem Zeitpunkt gelaufen. „Wir hätten eigentlich erhöhen müssen“, so Trainer Andre Klammroth. Doch Stockum war zu sehr mit dem Schiedsrichter beschäftigt. „Ich hab den Spielern in der Halbzeit noch gesagt, dass sie den Schiri in Ruhe lassen sollen“, so der SVS-Coach, der in der 79. Minute selbst des Feldes verwiesen wurde. Die Germania nutzte diese Unachtsamkeiten und glich noch aus (55. von Glahn, 85. Grunenberg). Zwei verlorene Punkte für Stockum.

TEAM UND TORE SVS: Zimmermann – Tayar, Kaz, Najih, Köroglu (63. Tugrul), Sari, Eliyazici, Uzun, Bhihi, Löbbecke, IsikliTore: 1:0 Isikli (8.), 1:1 Daude (12.), 2:1, 3:1 Köroglu (26., 35.), 3:2 von Glahn (55.), 3:3 Grunenberg (85.)Bes. Vork.: Gelb-Rot gegen Tayar (37.)

Eintracht Werne - SpVg Bönen 3:5 (2:2)

Jörg Fiebig hatte die Gründe für die Niederlage im Spitzenspiel der Staffel A1 schnell parat: „Unsere Defensivleistung war desolat. Einer Spitzenmannschaft war das nicht würdig“, fand Fiebig harte Worte. Diese haben aber ihre Berechtigung. Seine Spieler schafften es nicht, sich auf die Spielweise des Gastes einzustellen.

„Unser Matchplan ist aufgegangen. Wir wollten tief stehen und auf Konter lauern“, so Bönens Coach Hendrik Dördelmann, der mit seinem Team den zweiten Tabellenplatz verteidigte. Die Eintracht rutschte auf Rang fünf ab. Tabellenführer BV Hamm ist auf fünf Punkte enteilt. Und genau zum BVH geht es für die Evenkämper am kommenden Sonntag.

Da dürfen solche Nachlässigkeiten im Abwehrverhalten nicht passieren. Bönen spielte gradlinig und kaltschnäuzig – mit einfachsten Mittel. Und das sah so aus: langer Ball nach vorn und hoffen, dass die Stürmer Niclas Arenz und Thorsten Renk die Bälle verwerten. Und das taten sie. Arenz traf einmal (32.), Renk zweimal (18., 72.). Cengiz Güner war ebenfalls zweimal erfolgreich (60., 80.).

Dreifacher Erkan Baslarli

Von der Anlage her war die Eintracht bestimmt nicht schlechter – im Gegenteil. Zählbares lieferte aber nur Torjäger Erkan Baslari ab. Er war für alle drei Treffer (10., 40., 86.) der Eintracht verantwortlich, hat jetzt schon 18 Tore auf dem Konto. Es hätten 19 seien müssen, doch in der 54. Minute beim Stand von 2:2 verschoss er einen Foulelfmeter. Die letzten 20 Minuten waren die Gastgeber dann auch noch in Unterzahl. Während Thorsten Renk zum 4:2 (72.) einschob, grätschte ihn Wernes Coskun Hizarci um und sah Rot. 

TEAMS UND TORE Eintracht: Linke - Ünal, Göksen, Hizarci, Pra, Pawlik, Chojka, Martinovic, Bozaci, S. Baslarli, E. BaslarliTore: 1:0 E. Baslarli (10.), 1:1 Renk (18.), 1:2 Arenz (31.), 2:2 E. Baslarli (40./FE), 2:3 Güner (60.), 2:4 Renk (72.), 2:5 Güner (81.), 3:5 E. Baslarli (86.)Bes. Vor.: Rot für Hizarci (Eintracht, 72.) wegen groben Foulspiels, E. Baslarli (Eintracht) verschießt Foulelfmeter (54.)

Schlagworte: