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SuS Merklinde: Gutes Spiel, aber schlechtes Ende

CASTROP-RAUXEL Traurig sanken sie nach dem Schlusspfiff auf den Kunstrasen: Enttäuscht und scheinbar mit vielen Fragezeichen in den Augen, lagen die Merklinder Spieler nach dem Schlusspfiff am Boden. Anders die Gäste des TSK Herne, die sich über einen äußerst glücklichen 3:2 (1:1) Sieg freuen durften.

von Von Jürgen Weiß

, 31.08.2008
SuS Merklinde: Gutes Spiel, aber schlechtes Ende

Applaus für Nico Kresic. Der Merlkinder erzielte die ersten beiden Tore für den SuS.

Der spaßige Vergleich in der Vorschau auf das Spiel (RN vom 30. August) spannt seinen imaginären Bogen über den Sonntag (31. August) hinaus. Hoffenheim verlor am Samstag in der Bundesliga, die Elf um Spielertrainer Toni Kotziampassis zog nach.

Von der ersten Minute an zeigten die Platzherren wer Herr im Hause sein wollte. Nico Kresic köpft auf Flanke von Rafet Ademi, doch der Schiedsrichter sah hier eine Abseitsposition. Der Zeiger hatte auf der Stoppuhr noch keine Umdrehung hinter sich. Die Merklinder hatten sich vor dem Anstoß am Mittelkreis lautstark eingestimmt und rotierten gleich los.

Der vermeintliche Favorit aus Herne besaß seine Mühe. Und bekam das erste Tor (15.) auf dem Silbertablett serviert. Torwart Benjamin Abdija, der für den beruflich verhinderten David Kulina zum Einsatz kam, vertändelt einen Ball und Christian Lönsers Abwehrversuch landet aus unmöglichem Winkel zum 0:1 im eigenen Netz.

Alles selber gemacht

Merklinde spielt fortan weiter in eine Richtung. Alleine der sonst so zielsichere Kresic hätte sich einen Vorsprung in der Torschützenliste "anfuttern" können. Hat er nicht. So war auch verständlich, dass der Torjäger nach dem Spiel am längsten auf dem Kunstrasen kauerte. Und er traf dann doch noch. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff brachte sein abgefälschter Schuss das 1:1.

Geht doch. Es schien sich alles zu drehen. Kresic ganz kurios -weil wieder mit Gegner Kontakt (49.) - machte das 2:1. Die Einfachen sahen leichter aus. Da passt es ins Bild, dass Simon Kwasniok das 2:2 (52.) selbst in die Maschen haute. Dazu kam Herne durch einen Foulelfmeter im Nachschuss, Abdija hatte zunächst pariert, zum 3:2 (76.). Trotz bester Chancen konnte die SuS-Elf das nicht mehr korrigieren.

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