Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

SuS Merklinde: Kotziampassis hält an Saisonziel Nichtabstieg fest

CASTROP-RAUXEL: Zwei Spiele, sechs Punkte, wer hätte das gedacht? Aufsteiger SuS Merklinde hat in der Fußball-Bezirksliga einen Traumstart hin gelegt.

von Von Marc Stommer

, 26.08.2008
SuS Merklinde: Kotziampassis hält an Saisonziel Nichtabstieg fest

Spielertrainer Toni Kotziampassis und SuS Merklinde greifen am Sonntag wieder an.

Gibt's jetzt einen Durchmarsch direkt in die Landesliga? "Schön wär's." Trainer Toni Kotziampassis lacht, um gleich darauf aber schon wieder ernst zu werden: "Wir heben jetzt ganz bestimmt nicht ab. Das waren bisher sechs Punkte gegen den Abstieg. Am Saisonziel Klassenerhalt ändert sich bei uns nichts."

Die Punkte brächten zwar die nötige Ruhe, trotzdem wolle man in Merklinde aber weiter nur von Spiel zu Spiel denken. Das ist auch gut so, denn schon am Sonntag (31. August) kommt es am Fuchsweg zum Spitzenspiel gegen Tabellenführer TSK Herne, neben dem SuS und Wacker Obercastrop eines von drei bisher verlustpunktfreien Teams der Liga.

Wie Merklinde steht auch der TSK etwas überraschend ganz oben im Tableau. Ende letzter Saison hatte der türkische Klub aus der Nachbarstadt - ähnlich wie Yeni Genclik - noch arge personelle Probleme. Eigentlich dürfte man bis auf Wacker ganz andere Teams oben erwarten. Jungen Kader weiterentwickeln Kotziampassis: "Vom finanziellen Potenzial her sind viele Vereine dabei, die ganz andere Saisonziele haben als wir. Wir wollen versuchen, uns mit unserem jungen Kader weiter zu entwickeln, um nicht abzusteigen."

Das scheint bisher ganz gut gelungen zu sein. "Die Mannschaft hat in der Vorbereitung hart gearbeitet, wir sind ja auch nicht von ungefähr Stadtmeister geworden", so der Trainer. Entscheidend sei der positive Druck, der durch den gesunden Konkurrenz-Kampf innerhalb des Kaders herrsche. "Wir haben eben nicht nur elf, sondern 16 oder 17 gute Spieler, die alle zum Erfolg beitragen."

Ein Phänomen für den Trainer ist Benjamin Jakob. Der Mittelfeldspieler, bereits in der abgelaufenen Aufstiegs-Saison in der A-Liga mehr als ein Dutzend Mal als Torschütze erfolgreich, hat jetzt auch schon wieder zwei Treffer auf dem Konto. Er scheint in der neuen Liga angekommen zu sein.

Spielertrainer auf der Liberoposition "Alle sind angekommen", sagt Kotziampassis. Auch der Coach selber, der momentan wieder als Spielertrainer auf der Liberoposition agiert. Neuzugang Sebastian Scheuer, eigentlich für diese Position vorgesehen, laboriert noch an einem Muskelfaserriss. "Es macht riesig Spaß zu spielen", so Kotziampassis.

Trotzdem wird der 35-Jährige wohl seine Position räumen, wenn der 14 Jahre jüngere Scheuer wieder fit ist. Damit würde die Innenverteidigung des SuS zum Jüngsten gehören, was die Liga zu bieten hat, denn auch die beiden Manndecker Simon Kwasniok und Christian Lönser sind erst 19 Jahre alt.

Lesen Sie jetzt