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SuS Olfen: Abwehr freut sich über neue Konkurrenz

Fußball-Kreisliga A

Der SuS Olfen hat ein Überangebot in der Innenverteidigung. Muss Trainer Michael Krajczy jetzt einen Konkurrenzkampf moderieren?

Olfen

, 29.08.2018
SuS Olfen: Abwehr freut sich über neue Konkurrenz

Matthias Potthoff ist ein Kandidat für die Innenverteidigung beim SuS Olfen. © Fleckmann

Bei den Fußballern des SuS Olfen lief der Saisonauftakt in der Kreisliga A2 nach Plan. Sieben Punkte hat der SuS nach drei Partien gesammelt, rangiert damit auf Rang vier der Tabelle.

Ein neues Prunkstück der Olfener ist dabei die erneuerte Viererkette. Abwehrchef Christian Brüse hat Unterstützung erhalten von Matthias Potthoff und Benjamin Bork. Während Potthoff zuvor mit Viktoria Resse Erfahrung in Landes- und Westfalenliga gesammelt hat und nun als spielender Co-Trainer agiert, lässt der erfahrene Bork seine Karriere in Olfen ausklingen. Zudem ist auch Julian Schrey eine Option für die Innenverteidigung, zuletzt spielte er aber in der Viererkette hinten rechts.

Es wird deutlich: Olfen hat ein echtes Überangebot in der zentralen Verteidigung. Doch wie gehen die Spieler mit dem Konkurrenzkampf um? „Ich halte die Leistungsdichte in unserem Kader für sehr hoch, da kann jeder, der fit ist, bedenkenlos spielen“, sagt etwa Bork. Ähnliche Töne schlägt Potthoff an: „Wir haben auf allen Positionen Konkurrenzkampf und das ist auch gut so, sonst können wir unsere Ziele nicht erreichen.“ Er ist sich sicher: „Über die Länge einer Saison werden wir alle 19 Feldspieler benötigen.“

Schon der erste Ausfall

Dass sich das bewahrheiten könnte, lässt sich schon jetzt erahnen. Der langjährige Olfener Brüse ist nämlich angeschlagen, könnte mit einer Knöchelverletzung ausfallen. Dann könnte es zu allen möglichen Konstellationen in der SuS-Innenverteidigung kommen. Ich spiele mit allen potenziellen Partnern gern zusammen. Das hat bisher auch immer ganz gut geklappt“, sagt Bork. Ähnlich sieht es Potthoff: „Ich freue mich über jeden, der neben mir spielt.“

Und was sind die Stärken der einzelnen Akteure? Potthoff gibt sich selbstbewusst, sagt: „Meine persönlichen Stärken sind Ruhe in jeder Situation, Übersicht, das Spiel lesen, die Mannschaft führen und das Stellungsspiel.“ Weniger klar äußert sich Benjamin Bork, der sich nicht gerne selbst lobt: „Das sollen andere beurteilen.“ Er möchte sich darauf konzentrieren, seinen Teil zu einer erfolgreichen Saison beizutragen.

Trainer Michael Krajczy kann sich glücklich schätzen ob der Leistungsdichte in seinem Kader. „Alle Spieler haben eine hohe Qualität“, sagt er. Großartige Moderationskünste muss er inmitten des Konkurrenzkampfes nicht entwickeln: „Sie verstehen sich alle gut. Wir haben vier gute, ich glaube, da muss man sich nicht festlegen. Sie brauchten wirklich nicht lange, das war auffällig“, sagt Krajczy. Dass Potthoff möglicherweise gesetzt sein könnte, deutet er dann aber doch an: „Die Erfahrung spricht für ihn.“ Aber auch Schrey könnte von der rechten Abwehrseite wieder ins Zentrum rücken. „Er kann das auch sehr gut spielen“, sagt Trainer Krajczy.

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