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Südkirchens Traum endet im Elfmeterschießen - Unschöne Szenen bei Stockum gegen WSC

Fußball

STOCKUM Aus der Traum vom dritten Titelgewinn in Folge beim Rewe-Symalla für den SV Südkirchen. Im Halbfinale verlor die Bördeling-Elf nach Elfmeterschießen mit 4:2 gegen die Resere des SV Herbern. Die andere Partie SV Stockum gegen den Werner SC (2:0) wurde von unschönen Szenen überschattet.

von Von Dominik Gumprich

, 04.08.2010
Südkirchens Traum endet im Elfmeterschießen - Unschöne Szenen bei Stockum gegen WSC

Südkirchens Sanmi Ojo (l.) im Zweikampf mit Stefan Sennekamp.

Großer Held im Elfmeterschießen war SVH-Keeper Hennig Schubert, der drei Elfmeter hielt - allesamt waren aber nicht besonders gut geschossen. Die Herberner hatten sich den Sieg verdient. Südkirchens sportlicher Leiter Christoph Haub war hingegen nicht zufrieden. "Wir kamen gar nicht richtig ins Spiel rein. Herbern war immer einen Tick schneller. Uns fehlte einfach die Cleverness", so Haub. Henrik Rolf brachte den SV Herbern in der 29. Minute in Führung und es sah bis zur 71. Minute nicht danach aus, als könnte Südkirchen darauf antworten. Dann aber wuchtete Fabian Hillmeister einen Kopfball nach einer Ecke zum 1:1 in die Maschen und rette seine Elf ins Elfmeterschießen.

Gegener des SVH wird im Finale der SV Stockum sein, der sein Spiel 2:0 gegen den Werner SC gewann. Überschatte wurde das Werner Ortsderby von einer unschönen Auseinandersetzung zwischen Werners Hisham Saado und Stockums Tolga Akbulut in der 80. Minute. Saado verlor dabei sogar zwei Zähne, Akbulut erlitt eine Bisswunde - das gehört nicht auf den Fußballplatz. Da aber der Schiedsrichter den Vorfall nicht sah, blieben die Streithähne unbestraft. Beide wurden aber aufgrund der Verletzungen ausgewechselt. In der 65. Minute griff der Schiedsrichter dann doch einmal in die Gesäßtasche. Wernes Özkan Saka, der bereits Gelb vorbelastet war, sah glatt Rot wegen Nachtretens. Es wurde aber auch Fußball gespielt. Der WSC war drei Minuten in Unterzahl und schon zappelte der Ball im Netz. SVS-Neuzugang Andre Chart brauchte nach einer Flanke nur noch den Fuß zum 1:0 hinhalten, da WSC-Keeper Christian See die Flanke unterlief. Dann folgte die lange Unterbrechung mit Rudelbildung und Verletzungspause. Eine Minute vor dem Ende verwandelte Luti einen Foulelfmeter zum 2:0. Sebastian Bressler holte zuvor Wiesniewski von den Beinen.

Schubert; Chr. Adamek, Th. Sennekamp, Reher, Temmann, Habibivand, St. Aschoff (78. M. Sennekamp), P. Wilcock (46. Roters), Rolf (89. Backhove), Overs, M. Aschoff (60. Heitmann).

Scheue; Ojo (65. Mersch), D. osmolski, Hillmeister, Kwiatkowski, Ressemann, Küchler (55. Juwig), Kinne, Rohlmann, Bördeling, P. Osmolski (55. Kotzlik/80. Eilers).

1:0 Rolf (29.), 1:1 Hillmeister (71.).

0:1 Rohlmann, 1:1, Temmann, 1:1 Kinne (verschießt), 2:1 Overs, 2:1 Juwig (verschießt), 3:1 Habibivand, 3:1 Mersch (verschießt).

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