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Tennis

TV Feldmark schluckt bittere Pille

FELDMARK Als am Sonntag um kurz vor Mitternacht der letzte Ballwechsel gespielt war, verließen die Spieler des TV Feldmark mit hängenden Köpfen die Tennishalle in Ostwestfalen. Mehr als zwölf Stunden hatten sie in Lemgo darum gekämpft, schon vorzeitig den Klassenerhalt perfekt zu machen - vergeblich.

Auch in Lemgo war am Sonntag Land unter. Schon früh wurde in die Halle ausgewichen, die Partie musste anstatt auf Sand auf Teppichgranulat ausgetragen werden. Für die Spieler des TV Feldmark, die den fast schon unmenschlich schnellen Teppichboden auf der Feldmark gewohnt sind, war der Gang in die Halle eher von Nachteil. Doch sie mussten die WTV-Vorschrift einhalten. Extrem spannend verlief die Partie an der Spitze. Der Kolumbianer Sebastian Serrano schlug Feldmarks Spanier Jaume Santo-Valdivieso 7:6/7:6. Lennart Zynga setzte sich auf der zwei gegen das Nachwuchstalent Joel Stassen klar mit 6:3/6:2 durch, Jannik Brozio gewann im dritten Satz mit 7:6. Auf der vier musste sich Tobias Wessel im dritten Satz knapp mit 7:5 geschlagen geben, während der Rumäne Dima Nicosur 7:5/7:5 verlor. Christian Hoffmann siegte auf der sechs ebenfalls im dritten Satz mit 6:4 und sorgte für den Ausgleich nach den Einzeln.

Erst gegen 20.15 Uhr gingen die müden Feldmärker Spieler zu den Doppeln auf den Platz und mussten dann erneut eine ganz bittere Pille schlucken. Auf der eins verloren Santo-Valdivieso/Nicosur überraschend deutlich 2:6/1:6. Im zweiten Doppel gewannen Zynga/Wessel zwar klar in zwei Sätzen, das dritte Doppel mit Brozio/Hoffmann ging aber wiederum glatt verloren. Es war bereits die dritte hauchdünne 4:5-Niederlage in dieser Saison. In den letzten zwei Spielen wird es nun eng für das Team von der Wilhem-Norres-Straße. Gegen Meisterschaftsanwärter Bielefeld dürfte der TV am nächsten Spieltag kaum bestehen können. So könnte das Spiel beim Ruderverein Rauxel am 24. Juni zu einem Endspiel werden.  

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