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TVW-Damen wollen Rechnung mit Paderborn begleichen

Volleyball: Oberliga

Die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Werne treffen am Samstag, 22. Oktober, auf GW Paderborn. Ein Blick auf die Tabelle zeigt schnell, dass Werne als Favorit ins Auswärtsspiel geht. Dennoch warnt das Trainerteam um Rolf Wilmsen und Bronek Bakiewicz. In der vergangenen Saison ging Werne gegen die Ostwestfalen sang und klanglos unter.

WERNE

von Juri Kollhoff

, 21.10.2016
TVW-Damen wollen Rechnung mit Paderborn begleichen

Chrissi Weckendorf (l.) will mit dem TV Werne den zweiten Tabellenplatz behalten. Sie ist allerdings fraglich.

Volleyball, Oberliga Damen GW Paderborn - TV Werne Sa., 17.00 Uhr, Goerdeler-Gymnasium, Goerdelerstr. 35, 33102 Paderborn

Paderborn rangiert aktuell auf Platz sieben. Nachdem das Team die vergangene Saison im oberen Mittelfeld abgeschlossen hatte, verkaufte es sich in der aktuellen Spielzeit unter Wert. Werne hat keine guten Erinnerungen an sein jüngstes Auswärtsspiel gegen die Grün-Weißen. Mit einem Minikader angereist, fand Werne damals keinen Zugang zum Spiel und verlor deutlich. Hämische Sprüche seitens des Gegners dienen in der Neuauflage der Begegnung als Motivation. „Wie haben die es denn geschafft, in die Oberliga aufzusteigen?“, habe eine gegnerische Angreiferin nach der Partie gesagt.

Grund genug für den TVW, sich für das Spiel am Samstagabend einiges vorzunehmen und den Gegner von der Werner Oberligatauglichkeit zu überzeugen. Mit einer ähnlich souveränen Leistung wie gegen Herten hat Werne gute Karten, sich mit einem Sieg weiter oben festzusetzen. Allerdings präsentierte sich auch Paderborn in seinem jüngsten Spiel gegen Tabellenführer Telstar Bochum von seiner besten Seite und unterlag nur knapp mit 1:3.

Die Stärke des Werner Spiels liegt aktuell im Angriff und in der Feldverteidigung hat Werne, sofern es die Leistung der vergangenen Wochen bestätigen kann, auch deutliche Vorteile. Auch die wacklige Annahme besserte sich zuletzt. Das Trainerteam kann wieder auf einen vollen Kader zurückgreifen, weswegen die Trainer es sich leisten können, ihre Startaufstellung der gegnerischen Taktik anzupassen. Aus taktischen Gründen war Annika Böhle, Wernes Kapitänin, gegen Herten nicht in der Startsechs. Heute wird sie ihren Platz in der Mittelblockposition voraussichtlich wieder einnehmen.

Sorgen machen sich Bakiewicz/Wilmsen um Diagonalangreiferin Christina Wienker, die noch an einer Schulterverletzung laboriert und um Leistungsträgerin Chrissi Weckendorf, die krankheitsbedingt nicht trainieren konnte. „Durch unseren großen Kader sind wir aber immer in der Lage, die Ausfälle adäquat zu ersetzen“, erklärt Bakiewicz.

Trainingsschwerpunkt innerhalb der Woche waren verschiedener Angriffssituationen. Mit einem variablen Angriff will Werne sich zum Sieg schmettern. Hochmotiviert, seinen zweiten Platz zu behalten, will der TV Werne in die Begegnung starten und anschließend möglichst drei Punkte auf der heimischen Sim-Jü-Kirmes feiern.