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TVW-Frauen setzen sich an der Spitze weiter ab

Volleyball-Verbandsliga

Die Verbandsliga-Volleyballerinnen des TV Werne haben sich am Doppelspieltag nicht von ihrem Siegeskurs abbringen lassen. Die ungeschlagene Mannschaft von Bronek Bakiewicz und Rolf Wilmsen steht mit sechs Punkten Vorsprung auf die Nummer Zwei an der Tabellenspitze. Die WSC-Herren haben ihr Landesliga-Spiel deutlich verloren.

WERNE

, 10.11.2014
TVW-Frauen setzen sich an der Spitze weiter ab

Lena Thiemann (l.) und Hanna Rosenthal gewannen mit dem TVW gleich doppelt am Wochenende.

Am Samstag ging es zunächst gegen die junge WVV-Auswahl von Trainer Peter Pourie. Dem TV Werne war klar, dass er auf eine junge und siegeshungrige Mannschaft gespickt mit Talenten des Bundeslandes NRW antreten werde. Doch was der Gegner spielerisch draufhatte, wusste auch Coach Bakiewicz nicht. Dass die junge Mannschaft guten Volleyball spielen kann, zeigte sie direkt im ersten Satz. Es entwickelte sich ein ansehnlicher Durchgang auf hohem Niveau, in dem sich keine Mannschaft absetzen konnte. Es gab mehrere Satzbälle auf beiden Seiten. Dann zeigte sich wieder die neugewonnene Souveränität des TV Werne in dieser Saison. Unter Druck schafft das Team es sich immer wieder zu befreien. Beim Spielstand von 28:27 konnte der TVW den Satzball verwerten. Während Werne sich im Laufe des Spiels noch steigern konnte, ließ bei seinem Gegner die Durchschlagskraft nach. Die WVV-Auswahl fand keinerlei Möglichkeiten mehr, sich gegen den entfesselt aufspielenden TV Werne zu wehren. „Wir steigern uns von Woche zu Woche. Nicht nur spielerisch, sondern auch im taktischen Bereich“, sagte der stolze Bakiewicz. Für Peter Pourie sind die Möglichkeiten des TV Werne in dieser Spielzeit gewiss: „Wenn Werne diese Form aufrecht erhält, dann schafft das Team den Durchmarsch und steigt in die Oberliga auf.“

Tags darauf startete das Werner Team gegen den TuS Eintracht Minden ähnlich fulminant, wie es gegen die WVV-Auswahl aufgehört hatte. Während am Samstag Helena Lohmann zuspielte, durfte sich gegen Minden Jenny Böttger als Spielmacherin beweisen. Dabei zeigte sie eine starke Leistung. In den ersten beiden Durchgängen ließ der TV Werne seinem Gegner keine Chance. Es zeichnete sich erneut ein glatter 3:0-Sieg ab. Das veranlasste Coach Bakiewicz dazu, seine Start-Sechs durchzuwechseln. „Dass mit den ganzen Wechseln der Spielfluss verloren gehen kann, war mir natürlich bewusst. Der Satzverlust geht auf meine Kappe“, erklärt Bakiewicz. Im vierten Satz lief alles wieder nach Plan – 3:1. 

Lohmann, Böttger, Patzdorf, Thiemann, Böhle, Rosenthal, Trilken, Rottmann, Jäger, Weckendorf, Uebbert

„Das war gar nichts“, so der Kommentar des sichtlich bedienten Werner Trainers Bronek Bakiewicz. Dabei war eigentlich von Anfang an klar, dass der Werner SC keine einfache Aufgabe vor sich hatte. Weder Jonas Lembcke noch Dennis Szillus (beides etatmäßige Zuspieler) konnten an diesem Spieltag auflaufen, sodass der WSC ohne Spielmacher antreten musste. „Stephan Hoppe hat als Ersatzzuspieler sein bestmögliches gegeben, aber er ist eben kein gelernter Zuspieler. Trotzdem haben wir dieses Spiel nicht aufgrund von Organisationsschwierigkeiten verloren“, sagte Bakiewicz nach der Partie. Das Manko war der mangelnde Druck im Aufschlag. Halle hatte keine Probleme, die einfachen Aufschläge anzunehmen und seinen Spielaufbau nach Belieben durchziehen. Hinzu kamen eine Vielzahl verschlagener Aufschläge. Im zweiten Satz ließ Werne dann jeglichen Kampfgeist vermissen. „Das Fehlen der Stammkräfte darf keine Ausrede sein. Wir können deutlich mehr“, so Bakiewicz.

Linker, Chr. Hoppe, Zurwieden, Poprawski, St. Hoppe, Kerzel, Zurwieden, Thüner