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Talent des VV Schwerte ist Jugend-Nationalspielerin

Volleyball

Diese Berufung macht stolz – die Spielerin selbst, aber auch den Verein: Svenja Müller, 13-jähriges Top-Talent des Volleyballvereins VV Schwerte, darf sich seit gut einer Woche mit dem Titel "Jugend-Nationalspielerin" schmücken.

SCHWERTE

, 29.11.2014
Talent des VV Schwerte ist Jugend-Nationalspielerin

Volleyball ist ihr Ding: Svenja Müller (13) vom VV Schwerte zählt zum 25-köpfigen Stammkader der Jugendnationalmannschaft, Jahrgänge 2000 und 2001.

Svenja Müller ist groß. „1,92 Meter – mit Schuhen“, sagt sie lachend. Eine einzige Spielerin aus dem Kreis der 60 auserwählten Talente, die von Jugendnationaltrainer Jens Tietböhl zum Sichtungslehrgang in die Sportschule Kienbaum nahe Berlin eingeladen worden waren, hatte noch ein paar Zentimeter mehr an Länge zu bieten. Aber niemand glaube, dass diese körperlichen Voraussetzungen der Hauptgrund für Svenja Müllers Nominierung sind. Denn eine Große ist die Lichtendorferin auch in volleyballerischer Hinsicht. Vereinstrainer Gunnar Schäfer gerät regelrecht ins Schwärmen. „Im Angriffsbereich kann Svenja auf allen Positionen spielen. Aber sie ist auch richtig gut in der Annahme – das ist längst nicht bei allen so groß gewachsenen Spielerinnen der Fall“, sagt Schäfer.

Angefangen mit dem Volleyball hat Svenja Müller vor sechs Jahren beim VV Holzwickede. Vor etwa anderthalb Jahren wechselte sie nach Schwerte. Erste Erfolge mit dem neuen Verein ließen nicht lange auf sich warten – mit dem Gewinn der Deutschen U14-Vizemeisterschaft im Mai dieses Jahres als Höhepunkt. Eine der herausragenden Spielerinnen des Finalturniers in Erkelenz: Svenja Müller. Richtig ins Notizbuch des Bundestrainers spielte sie sich dann beim Bundespokalturnier Mitte Oktober, als sie mit der Westdeutschen Auswahl ebenfalls den Vizetitel holte.Nun also die Nominierung für den 25 Spielerinnen umfassenden Stamm der Nationalmannschaft der Jahrgänge 2000/01 – eine Nominierung, die offenbar eher unspektakulär über die Bühne ging. „Nach dem Lehrgang wurde bekannt gegeben, wer dabei ist. Viel mehr hat der Bundestrainer gar nicht gesagt. Wenn ich ehrlich bin, kenne ich ihn noch gar nicht so richtig“, sagt die 13-Jährige. Das dürfte sich bald ändern. Zumindest hat Svenja Müller fest vor, ihren Weg im Volleyball zielgerichtet weiterzugehen. „Bundesliga würde ich schon gerne spielen“, sagt sie fast schüchtern – große Töne zu spucken, ist nicht das Ding der 13-Jährigen.

Gunnar Schäfer traut ihr durchaus zu, dieses Ziel zu erreichen. Auf dem Weg dahin scheint ein Vereinswechsel mittelfristig unausweichlich. Wohin der Weg führen könnte, weiß niemand besser als Gunnar Schäfer. Dessen Tochter Malin ist im Sommer 2013 ins Volleyballinternat nach Münster gegangen – logisch, dass sich Svenja Müller mit ihr schon mal locker unterhalten hat. Aber das ist Zukunftsmusik, die Gegenwart heißt VV Schwerte, für den sie vor ein paar Wochen auch schon Verbandsliga-Luft in der ersten Damenmannschaft geschnuppert hat – mit 13 Jahren. Noch ein sicheres Zeichen für das außerordentliche Talent der Jugendnationalspielerin Svenja Müller. 

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