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Fußball-Bezirksliga 14

Teamgeist und Fitness fehlen - VfB Westhofen am Tiefpunkt

SCHWERTE Als Aufstiegskandidat in die Bezirksliga-Saison gestartet, befindet sich der VfB Westhofen im Sturzflug in Richtung Fußball-Kreisliga. Ein Pünktchen aus den letzten sieben Spielen oder auch: neun der elf letzten Spiele verloren - das ist die Westhofener Bilanz. Der Versuch einer Analyse.

Teamgeist und Fitness fehlen - VfB Westhofen am Tiefpunkt

Im Sinkflug? Beim Fußball-Bezirksligisten VfB Westhofen hoffen sie, dass es bald wieder aufwärts geht.

Bei der jüngsten 1:7-Pleite in Obersprockhövel (Trainer Michael Kalwa: "Der absolute Tiefpunkt") kristallisierte sich das Dilemma des VfB klarer heraus als je zuvor: Zum einen sind da Routiniers wie Dennis Augustin, Lukas Wieczorek oder Darius Kinscher, die keine Führungsrolle übernehmen wollen oder können. Vor allem Kinschers provozierend lässige Körpersprache ging schon nicht mehr auf die sprichwörtliche Kuhhaut.

Auf der anderen Seite stoßen Jungspunde wie Tobias Sappich, Tobias Meyer oder Lukas Tielemann bei allem Eifer in der momentanen Situation an ihre Grenzen. Normalerweise müssten diese Talente in einer intakten Mannschaft behutsam an das Bezirksliga-Niveau herangeführt werden - das funktioniert beim VfB zurzeit nicht. 

Zudem ist ein Großteil der Spieler nicht fit - eine verkorkste Wintervorbereitung und eine nach wie unbefriedigende Trainingsbeteiligung lässt grüßen. "Das predige ich schon seit Wochen - es geht nur über die Trainingsbeteiligung", sagt Trainer Kalwa, der den desolaten Auftritt äußerlich regungslos am Spielfeldrand verfolgte. Innerlich aber muss Kalwa kochen. Kommt denn nicht irgendwann auch beim Trainer der Punkt, an dem er sich genug geärgert hat und die Brocken hinschmeißt? "Ganz ehrlich: Ich bin nicht abhängig von dem Trainerjob, sondern mache ihn, weil es mir Spaß macht. Wenn ich diesen Spaß nicht mehr habe, höre ich auf. Natürlich ist der Spaß in den letzten Wochen weniger geworden, aber noch überwiegt die Hoffnung, dass wir die Kurve noch kriegen. Wir können es nach wie vor aus eigener Kraft schaffen", sagt Kalwa und lebt das Engagement für den Verein vor. 

Eigentlich habe er mit seiner Frau von Karfreitag bis Ostersonntag wegfahren wollen, "aber das habe ich gecancelt", verrät er. Stattdessen werde er Vorstand und Mannschaft zu seinem Geburtstag am Samstag nach Hause einladen. "Es muss bei den Jungs endlich klick machen", sagt der Coach - in der Hoffnung, dass sie am Ostermontag gegen den FSV Gevelsberg mit neuer Geschlossenheit die ersehnte Trendwende herbeiführen.

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