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Tennis: Aufstieg - Rot-Weiß will gleich doppelt feiern

SCHWERTE Sie waren angetreten, um nur die Klasse zu halten. Doch nun ist das Herrenteam des TC Rot-Weiß Schwerte kurz davor, lokale Tennis-Geschichte zu schreiben. Jedenfalls kann sich niemand im Lager der Rot-Weißen daran erinnern, dass schon jemals eine erste Herrenmannschaft aus Schwerte in der Verbandsliga um Punkte gespielt hat.

von Von Michael Dötsch

, 27.08.2008
Tennis: Aufstieg - Rot-Weiß will gleich doppelt feiern

Genau dieses Kunststück können die Rot-Weißen jedoch am kommenden Sonntag vollbringen - es wäre der vierte Aufstieg in Folge. "Wir haben alle Eventualitäten berücksichtigt. Es reicht uns am Sonntag definitiv ein Sieg, damit wir Gruppenzweiter sind. Und der Zweite steigt sicher auf", erklärt Teamsprecher Hendrik Neebe die nicht ganz einfach zu durchschauende Ausgangssituation.

Versuchen wir Licht ins Dunkel zu bringen: Die aktuelle Tabelle weist den TC Rot-Weiß Schwerte als Viertplatzierten auf. Mit vier gewonnen und zwei verlorenen Spielen weisen die Schwerter dieselbe Bilanz auf wie die Konkurrenten TC Blau-Gold Hagen und TC Neheim-Hüsten. Vor diesem Trio führt der TC Blau-Weiß Sundern das Klassement mit 5:1-Punkten an.Chancen auf eine Aufstiegsparty stehen gut

Weil aber im Falle von Punktgleichheit der direkte Vergleich entscheidend ist und sich am letzten Spieltag Sundern und Hagen im direkten Vergleich gegenüberstehen, lassen die Schwerter im Falle eines Sieges gegen die als Absteiger feststehenden Ennepetaler auf jeden Fall zwei dieser drei Mannschaften hinter sich. Denn den direkten Vergleich gegen Sundern und Neheim haben die Schwerter, jeweils mit einem 5:4-Sieg, für sich entschieden.

Die Voraussetzungen für eine Aufstiegsparty, mit der vor ein paar Wochen noch nicht zu rechnen war, sind also bestens, auch wenn Hendrik Neebe vor dem Gast aus Ennepetal warnt. "Die sind sehr schwankend in ihren Leistungen. Wir nehmen sie auf jeden Fall ernst", warnt Neebe. Trotzdem: Eigentlich können sich die Rot-Weißen nur noch selbst ein Bein stellen. "Wir sind total motiviert und freuen uns auf Sonntag", sagt Neebe und hofft auf zahlreiche Zuschauerunterstützung auf dem Weg in die Verbandsliga.Zweite kann nachziehen

Die zweite Mannschaft kann dabei leider nicht vor Ort die Daumen drücken, denn sie spielt zeitgleich beim TC Milstenau. Im Falle eines Sieges würde auch die Zweite ihr Meisterstück machen und dann in der nächsten Saison in der 1. Bezirksklasse aufschlagen - das riecht nach einer großen Aufstiegs-Sause am Sonntag auf der Rot-Weiß-Anlage.