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Tennis, so lange die Knochen halten

Tennis

SCHWERTE Tennis ist ein Sport, den man auch in fortgeschrittenem Alter noch betreiben kann. Wer das nicht glaubt, der begebe sich zur Tennis-Anlage an der Rettelmühle in Westhofen, wo die "Ü70"-Männer der TG Westhofen zweimal pro Woche die gelben Filzbälle über die Netze schlagen - und das durchaus erfolgreich.

von Von Michael Dötsch

, 06.08.2010
Tennis, so lange die Knochen halten

Tennis, so lange die Knochen halten: Die Westhofener Oldies (v.li.) Wilhelm Wehmeier, Gert Aschmann, Tony Lane, Erwin Dötsch, Peter Bohne, Willy Eckey, Karl-Heinz Brand, Reinhard Schulz und Harry Mergner.

Zudem ist der Kern dieser junggebliebenen "Oldie"- Truppe - mit Gert Aschmann ist der Senior des Teams sogar schon stolze 85 Jahre alt - auch im Meisterschafts-Spielbetrieb überaus erfolgreich. In der Südwestfalenliga konnte den Westhofener Herren 70 keine Mannschaft das Wasser reichen. 5:1, 6:0, 6:0 - die Ergebnisse der drei Meisterschaftsspiele lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Die logische Folge: Der Aufstieg in die Verbandsliga, in der dann in der nächsten Saison neue Herausforderungen auf die Westhofener warten. Was da in der höheren Spielklasse auf sie zukommt, wissen sie noch gar nicht so recht. Doch die Sorge nicht bestehen zu können, ist nicht einmal ansatzweise zu spüren. Kein Gedanke ans Aufhören

"Uns ist alles zuzutrauen", sagt Harry Mergner lachend - mehr gibt es dazu wohl nicht zu sagen. An ein Aufhören verschwenden die TGW-"Veteranen" jedenfalls keinen Gedanken - warum auch? "Solange die Knochen halten" ist die Devise. So werden sie auch weiterhin zweimal pro Woche zur Rettelmühle kommen, mit gesundem sportlichen Ehrgeiz ihrem Sport nachgehen und anschließend in der mindestens genauso wichtigen "dritten Halbzeit" beim kühlen Getränk das Match nochmal Revue passieren lassen.

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