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Testspiel-Sieg: Kann Schwerin so in der Landesliga mithalten?

CASTROP-RAUXEL Es war nur ein Test, aber immerhin: Die Spvg Schwerin hat gegen den Essener Landesligisten Rellinghausen beim 3:1 (0:1)-Sieg angedeutet, dass sie als Bezirksligameister schon auf Landesebene integriert ist. Aber diese Aussage ist mit Vorsicht zu genießen.

von Von Jürgen Weiß

, 03.08.2008
Testspiel-Sieg: Kann Schwerin so in der Landesliga mithalten?

Von Ender Baspinar hätte sich Trainer Helmut Schulz in einer Szene einen schnelleren Abschluss gewünscht. Schulz: "Er will alles spielerisch lösen."

Schließlich müssen die Blau-Gelben in der Gruppe spielen, in der der VfB Habinghorst so seine Probleme besaß. Und problemvoll ging es auch eine Halbzeit lang auf dem „Berg“ zu. Die Heimischen kamen nicht ins Spiel, wobei Trainer Helmut Schulz schon während der ersten Minuten andeutete, „dass beim Meisterschaftsstart eine andere Formation auf dem Platz steht“. Kaum gesagt, lagen seine Burschen hinten. Undurchsichtige Geschichte im Fünfmeterraum, der junge Stefan Kitowski wird angeschossen und von dessen Hand springt der Ball zum 0:1 (7.) unglücklich ins eigene Netz. Dieses frühe Gegentor sorgte nun wirklich nicht für Ruhe im Spielaufbau. Die Gäste, zu diesem Zeitpunkt immer schneller am Ball, besaßen noch zwei gute Chancen, die Torwart Christian Pauly mit guten Paraden vereitelte.

Es schauerte zeitweise mächtig vom Himmel und das Spiel plätscherte so dahin, wie das Wasser aus dem defekten Regenablauf der Gebäude nebenan. Das änderte sich. Schulz wechselte mit den Firch-Zwillingen (Thorben und David) sowie Daniel Wiencek quasi den Erfolg ein. Jetzt war Zug in der Bude und das schnelle 1:1 (47.) durch Thomas Fojcik sorgte nun für den Umschwung. Die Essener wurden jetzt in die Defensive gedrängt. In der eigenen Abwehrabteilung herrschte nur noch einmal Gefahr, als Ender Baspinar (Schulz: „Der will alles spielerisch lösen“) zu leichtsinnig agierte und einen Freistoß an der Strafraumlinie provozierte. Der brachte allerdings für die Gäste nichts Zählbares, weil der Ball von der Lattenunterkante ins Feld zurückprallte.

Schwerin machte es besser. Michel Fink legt für „Koller“ Fojcik auf, der souverän das 2:1 (60.) erzielte. Damit nicht genug. Nachdem Chris Kasprzak nach einer sehr guten Einschusschance nur den Torwart anschoss, zeigte Ioannis Tstoulidis kurze Zeit später mit dem 3:1 (76.), wie man es besser macht.

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