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TuS Holzen-Sommerberg

Thomas Wegener setzt auch als Bezirksligist auf Holzener Jungs

SCHWERTE Ausgelassen feierten die Holzener ihren vor der Saison nicht für möglich gehaltenen Aufstieg in die Bezirksliga, tanzten sogar auf dem Dach des Vereinsheims am Eintrachtstadion. Dort hatten sie zuvor gegen einen starken MSV Iserlohn richtig kämpfen müssen.

Thomas Wegener setzt auch als Bezirksligist auf Holzener Jungs

Am Sonntag herrschte bei den Holzener ausgelassene Feierstimmung. Das Team wird wohl auch in der Bezirksliga im Stamm zusammen spielen.

Dass das Erreichen des 2:2-Unentschiedens, das zum Sprung in die höhere Spielklasse nötig war, am seidenen Faden hing und erst durch ein spätes Kopfballtor von Alexander Willgeroth (84.) gesichert wurde, machte den Aufstieg umso schöner, wie nicht nur Thomas Wegener fand.

TuS Holzen-Sommerberg feiert Aufstieg in die Bezirksliga

Endlich mal wieder jubelnd abdrehen: Danach sehnen sich die Holzen-Sommeberger Spieler. Gegen den FC Nordkirchen soll es endlich mit Toren und am besten auch Punkten klappen.
Jubel im Matsch: Die Spieler des TuS Holzen-Sommerberg feiern den Aufstieg.
Jubel im Matsch: Die Spieler des TuS Holzen-Sommerberg feiern den Aufstieg.
Kreisliga, ade! Der TuS Holzen-Sommerberg verabschiedet sich die Bezirksliga.
So sehen Sieger aus: die Spieler des TuS Holzen-Sommerberg.
Die Freude will raus: Holzen-Sommerbergs Keeper Patrick Klose.
Rote Trikots, braune Asche: Alexander Lochny wischt sich etwas Jubelfreude ab.
Puh. Erst einmal durchatmen. Auch das Feiern im Matsch kostete die Holzener Kraft. Ebenso wie das Spiel zuvor.
Denn es gab ja nicht nur den tiefen Boden, sondern auch einen Rückschlag: Nach dem 1:2 lag der TuS nicht mehr Aufstiegs-Kurs.
Keine Feier ohne Dusche. Die Spieler des TuS Holzen-Sommerberg nach dem Abpfiff.
Doch dann wurde er zum umjubelten Torschützen: Alexander Willgeroth (l.).
Nach Willgeroths Treffer zum 2:2 in der 86. Minute drehten die Holzen-Sommeberger Spieler jubelnd ab. Die Feier konnte beginnen.
Der MSV hingegen blieb am Boden: Auch die Iserlohner konnten den TuS Holzen-Sommerberg nicht aufhalten auf dem Weg zur Meisterschaft der Fußball-Kreisliga A.
Mit dem Schlusspfiff, als es dann doch geschafft war, "explodierten die Gefühle", wie es der Meistercoach formulierte. Aber irgendwann wird der Aufstiegsrausch verflogen sein und sich die Frage stellen, ob der TuS in der Bezirksliga mithalten kann. Allzu intensiv habe er sich mit solchen Gedanken noch gar nicht beschäftigt, sagt Wegener. Eines stehe jedoch fest: "Der Charakter der Mannschaft wird sich nicht verändern." Auch in der Bezirksliga wird der TuS eine von großem Teamgeist geprägte Mannschaft stellen, "fast alles Jungs mit Holzener Background", wie Wegener erklärt. Von externen Zugängen könne er genauso wenig etwas berichten wie von Abgängen. Sicherlich sei der Verein als Bezirksligist nun attraktiver. "Aber zu verdienen gibt es bei uns auch künftig nichts", erklärt Wegener. Und die rote Asche des Eintrachtstadions ist auch kein stichhaltiges Argument, jemandem einen Wechsel zum TuS schmackhaft zu machen.Sorgenfalten treten deshalb aber nicht auf die Stirn des Thomas Wegener. "Wir werden sicherlich wieder ein paar Jungs aus der A-Jugend dazunehmen, und dann wollen wir mal sehen, was es gibt", bleibt der Coach gelassen.

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