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"Tigernder" Trainer und optimistischer Organisator

Auf der Außenbahn

CASTROP-RAUXEL Ein "tigernder" Trainer, ein verletzter Sünder, ein drohender Coach und ein optimistischer Organisator. Diese "Leute im Sport" sind heute die Hauptdarsteller in der Stadtmeisterschafts-Ausgabel unserer Rubrik "Auf der Außenbahn".

02.08.2010

, Trainer des B-Ligisten Eintracht Ickern, „tigerte“ unaufhörlich 90 Minuten lang beim Stadtmeisterschaftsspiel gegen den Bezirkligisten SuS Merklinde an der Seitenlinie entlang. Nach zehn Minuten hatte er erkannt: „Gut, es steht immer noch 0:0.“ Als sich Merklindes Dominanz weiter steigerte, rief der Chef-Motivator der Eintracht launig in die Runde: „Wir müssen den Ball länger in den eigenen Reihen halten… - wenn wir ihn denn mal haben.“

, Spieler des SV Dingen, wurde für ein harmloses Foulspiel beim 4:0 gegen den Klassenkameraden VfR Rauxel bei der Fußball-Stadtmeisterschaft doppelt bestraft. Der Schiedsrichter hatte ihm „Gelb-Rot“ gezeigt, aber der 25-Jährige hätte ohnehin vom Platz gemusst. Warum, erläuterte der „Schwarz-Gelbe“ auf zwei Gehhilfen gestützt während des Dingener Viertelfinals gegen den Landesligisten VfB Habinghorst: „Kreuzband und Meniskus mussten operiert werden.“

, Trainer des Fußball-Bezirksligisten Spvg Schwerin, kann an der Seitenlinie durchaus ungehalten werden, wenn sich seine Spieler nicht an taktische Vorgaben halten. „Wenn Du Deine Position weiterhin nicht hältst, wechsele ich Dich gleich aus“, gab er Stürmer Peter Elbers im Stadtmeisterschaftsspiel gegen die SF Habinghorst zu verstehen, und ließ sich auch vom Hinweis auf das erschöpfte Auswechselkontingent nicht beirren: „Dann spielen wir halt mit zehn Mann weiter.“ Am Ende wurde doch noch alles gut: Elbers hörte auf seinen Coach, durfte bis zum Schlusspfiff durchspielen, und Schwerin gewann mit 5:0.

, Geschäftsführer des SuS Merklinde, kann offenbar so schnell nichts aus der Ruhe bringen. Umsichtig zieht er derzeit die Fäden bei den Fußball-Stadtmeisterschaften auf dem Sportplatz am Fuchsweg. Und reagierte sogar überaus gelassen, als am Sonntag der vorgesehene Spielplan gesprengt wurde. Die Frauen von Wacker Obercastrop meldeten sich unmittelbar vor dem geplanten Halbfinale gegen die Spvg Schwerin vom Titelkampf ab. Hahns Antwort: „Da haben wir jetzt zwei Stunden zum Kaffee trinken.“

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