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Tim Bröer wird gleich zum Schlüsselsspieler

Neuzugang aus Herbern

Gleich vier Spieler wechselten im Sommer vom SV Herbern zum FC Nordkirchen. Einer davon: Tim Bröer. Issam Jaber sieht den flexiblen Defensivmann als einen der Schlüsselspieler in seinem Team.

Nordkirchen

, 20.08.2018
Tim Bröer wird gleich zum Schlüsselsspieler

Tim Bröer (grünes Trikot) hat bei seinem neuen Verein FC Nordkirchen keine Anpassungsprobleme.Reith © Reith

Wenn Issam Jaber, Trainer des Fußball-Bezirksligisten FC Nordkirchen, auf seinen Neuzugang Tim Bröer angesprochen wird, gerät er regelrecht ins Schwärmen: „Er ist ein absoluter Winner-Typ. Ein Spieler, der das Spiel prägen und entscheiden kann.“ Was sich in der Vorbereitung bereits abgezeichnet hatte, bestätigte Tim Bröer auf beeindruckende Weise bei seinem ersten Saisoneinsatz am Sonntag gegen den TuS Eichlinghofen. Der Neuzugang vom SV Herbern hat keinerlei Anpassungsprobleme und ist ein entscheidender Faktor für die herausragende Frühform der Nordkirchener. Egal ob als linker Part der Dreierkette oder auf der Sechs: Mit seiner körperbetonten Spielweise könnte er das entscheidende Puzzleteil im spielerisch starken FCN-Kader sein.

Bröer fügt sich nahtlos ein

„Er hat das Spiel gleich an sich gerissen, viele Zweikämpfe gewonnen. Ich bezeichne ihn oft als Gern-Habe-Menschen“, so Jaber über Bröer. Obwohl man sich vom 23-Jährigen in Nordkirchen viel versprochen hatte, ist man offenbar selbst ein bisschen davon überrascht, wie nahtlos sich Bröer in die Mannschaft einfügt, ihr gar den Stempel aufdrückt.

Der gibt sich jedoch ganz bescheiden: „Für mich war gar nicht klar, dass ich nach meinem Urlaub direkt in der Startelf stehe. Ich denke, dass wir es insgesamt als Team gut gemacht haben.“ Dass er – anders als in vielen Vorbereitungsspielen – auf der Doppelsechs agieren durfte, freut den 23-Jährigen: „Ich komme auch in der Dreierkette zurecht, aber aufgrund meiner Größe sehe ich mich nicht unbedingt auf dieser Position.“ Issam Jaber will sich allerdings noch nicht festlegen, wo er den variablen Defensivspezialisten in Zukunft aufstellen wird: „Seine Flexibilität ist für mich als Trainer ein großer Vorteil. Es es unglaublich, was er alles spielen kann.“

Neue Position gefällt Bröer

Seine frühere Stammposition als Linksverteidiger ist allerdings im Nordkirchener 3-4-3-System nicht zu vergeben, deshalb wird er in Zukunft wohl zwischen der Dreierkette und der Sechs pendeln. Doch es sind nicht nur die fußballerischen Fähigkeiten, die auf dem Platz gefragt sind. Jaber lobt auch explizit seine Führungsqualitäten. „Ich bin einer, der viel auf dem Platz redet. Deshalb gab es auch wenig Abstimmungsprobleme. Wir hatten eine gute Lautstärke auf dem Feld, das macht es einfacher“, sagt Tim Bröer über seine Rolle.

Es passt zu seiner bescheidenden Art, dass er auch den starken Saisonstart nicht überbewerten möchte: „Wir haben eine Truppe mit großer Qualität, aber die Saison ist lang. Am vorletzten Spieltag können wir gerne noch mal darüber reden.“

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