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Timmendorf ruft: Anna Hoja ist beim Saison-Höhepunkt im Sand dabei

Beachvolleyball

Anna Hoja will mit ihrer Partnerin Steffi Hüttermann den 13. Platz aus dem Vorjahr bei den Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand toppen.

Schwerte

, 30.08.2018
Timmendorf ruft: Anna Hoja ist beim Saison-Höhepunkt im Sand dabei

Anna Hoja (re.) peilt mit ihrer Partnerin Steffi Hüttermann mindestens Neunte in Timmendorf werden. © Privat

Es ist Jahr für Jahr der Höhepunkt der Beachvolleyball-Saison in Deutschland: Am Timmendorfer Strand kommen die 16 besten Teams zusammen, um im Finale der Techniker-Tour, wie die Turnierserie nach dem Einstieg des neuen Sponsors erstmals offiziell heißt, den Deutschen Meister zu ermitteln.

Auch in diesem Jahr geht das Finalwochenende an der Ostsee wieder mit Schwerter Beteiligung über die Bühne, denn wie schon 2017 haben sich die Schwerterin Anna Hoja und ihre Düsseldorfer Partnerin Steffi Hüttermann für das „Grande Finale“ qualifiziert. Nach Platz 13 vor einem Jahr darf es diesmal etwas mehr sein, sagt Hoja. „Vor einem Jahr waren wir ein bisschen platt, weil wir vorher zu viele Turniere gespielt haben. Diesmal haben wir am Wochenende vor Timmendorf pausiert“, erklärt die 26-Jährige.

In den Wochen zuvor war es richtig gut gelaufen für Hoja/ Hüttermann. Mit immerhin vier fünften Plätzen auf Turnieren der Techniker-Tour und drei Turniersiegen auf Veranstaltungen der zweiten Kategorie in Hannover, Marl und zuletzt vor knapp zwei Wochen auf Borkum blicken die beiden auf eine gute Saison zurück. So war auch die „Quali“ für Timmendorf keine Zitterpartie. „Wir wussten schon ziemlich früh, dass wir dabei sind“ erzählt Hoja, die mit ihrer Partnerin auf Platz zehn der deutschen Rangliste geführt ist. Davor stehen ausschließlich Gespanne, die ihren Sport professionell betreiben und teilweise zweimal täglich trainieren.

Anna Hoja ist dagegen im Schnitt „nur“ viermal pro Woche im Sand, mehr ist schon aus beruflichen Gründen nicht drin – Hoja ist Lehrerin an einer Schule in Lüdinghausen. Dort wurde sie für den Freitag freigestellt, sodass sie rechtzeitig am Donnerstagabend zur Eröffnungsfeier vor Ort war.

An diesem Freitag geht es dann mit den drei Vorrundenspielen los. Als Gegner wartet das vermutlich übermächtige Gespann Bieneck/Schneider sowie Gegner, die man mit guter Tagesform schlagen könne, meint die Schwerterin, die das Ziel für sich und ihre Partnerin so formuliert: „Wir wollen zumindest Neunter werden. Mit ein bisschen Glück ist vielleicht sogar Platz fünf möglich.“

Sollte es so kommen, wäre es innerhalb weniger Wochen die zweite Top-Ten-Platzierung für die Volleyball-Familie Hoja. Denn Nele landete kürzlich auf dem 10. Rang bei den Deutschen U19-Meisterschaften – sie wird ihrer Cousine am Wochenende die Daumen drücken.

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