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Tobias Vollmer hat ehrgeizige Ziele in Ehringhausen

Reitturnier Ehringhausen

Tobias Vollmer vom RV St. Georg Werne blickt voller Vorfreude auf das Reitturnier Ehringhausen in Werne. Eine Terminkollision verhindert allerdings seine Teilnahme am Ein-Sterne-S-Springen am Sonntag.

Werne

, 22.08.2018
Tobias Vollmer hat ehrgeizige Ziele in Ehringhausen

Tobias Vollmer und Baltimore werden auch am Wochenende gemeinsam an den Start gehen.Reith © Reith

An insgesamt neun Prüfungen wird Tobias Vollmer, Springreiter des RV St. Georg Werne, am Wochenende bei Reitturnier Ehringhausen teilnehmen. Aus dem Vorjahr weiß der 23-Jährige: „Hier ist alles perfekt organisiert, da freut man sich richtig drauf.“ Das Highlight des Turniers, das S-Springen am Sonntag, verpasst er jedoch – zu seinem Leidwesen.

Herr Vollmer, es ist ihre zweite Teilnahme an dem Turnier. Was zeichnet Ehringhausen aus?

Hier ist wirklich alles vom Feinsten. Obwohl ich letztes Jahr zum ersten Mal dabei war, fühlte man sich gleich gut aufgenommen. Es ist alles sehr familiär – im positiven Sinne. Ich kenne hier fast jeden, es fühlt sich an wie zu Hause. Dazu kommt: Der Parcours ist sehr schön.

Auch unter den Zuschauern dürften ein paar bekannte Gesichter sein...

Ich muss schon sagen, es ist was anderes als bei einem auswärtigen Turnier. Wir sind der gastgebende Verein, auch wenn wir vom Hof Gripshöver nicht in die Organisation involviert sind. Die Leute werden ganz genau drauf schauen. Deshalb setzt man sich schon höhere Ziele. Der Erfolgsdruck ist ein bisschen größer. Aber es ist ganz klar ein positiver Druck.

Sie sind für insgesamt neun Prüfungen gemeldet: Was sind ihre Ziele für das Wochenende?

Am liebten natürlich so viele Goldschleifen zu holen wie möglich (lacht). Aber letztendlich ist die Platzierung auch immer von vielen Faktoren abhängig. Die Stärke der anderen Reiter kann man nie vorhersagen. Noch entscheidender ist die Tagesform des eignen Pferdes.

Welcher Pferde werden Sie mitbringen?

Natürlich Prada und Calando. Dazu Baltimore, Berlinale 9, Barilla und Bella Italia. Zudem zwei fremde Pferde.

Sie fehlen überraschend auf der Startliste für das Ein-Sterne-S-Springen am Sonntag. Wie kommt das?

Ich fliege Sonntagmorgen in den Urlaub. Ich wäre gerne geritten und ich habe wirklich ein bisschen um den Großen Preis getrauert, aber es ließ sich nicht anders machen. Jetzt drücke ich meinen Mitstreitern die Daumen.

Was ist nun ihr Highlight?

Ganz klar das Mannschaftsspringen am Samstagabend. Gerade der Ehrenpreis – ein Partywochenende im Dorf Münsterland – gibt einen besonderen Anreiz. Vermutlich werde ich mit Katharina Böhnke, Anna Kempfer und Kathrin Kempfer starten.

Die grüne Saison neigt sich dem Ende zu: Wie ist ihr persönliches Zwischenfazit?

Man kann schon jetzt sagen: Es ist meine mit Abstand stärkste Saison. In meiner ersten S-Saison hatte ich mir zum Ziel gesetzt, ab und zu platziert zu sein. Dass es nun so häufig geklappt hat, freut mich sehr. Vorletztes Wochenende habe ich in Waltrop meinen ersten Sieg geholt.

Nach der Hitzewelle erwarten Sie am Wochenende mildere Temperaturen. Freut Sie das?

Nach der Hitze ist es schon angenehm. Da stört es auch nicht, wenn es mal ein bisschen regnet. Die Hitze hat bei Mensch und Tier auf Ausdauer und Kondition gedrückt.