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Topduelle in Stockum und Selm – alle Vorschauen

Fußball: Kreisliga

Zum Topspiel des 13. Spieltags der Fußball-Kreisliga A Lüdinghausen empfängt der Tabellenvierte SG Selm seinen Tabellennachbarn Eintracht Werne (3.). Um den Anschluss an Spitzenreiter SuS Olfen kämpfen auch Stockum (5.) und Herbern (2.) im direkten Duell. Hier lesen Sie alle anstehenden Partien in der Vorschau.

KREISGEBIET

, 07.11.2014
Topduelle in Stockum und Selm – alle Vorschauen

Eintracht Werne-Cappenberg, Foto: Tina Nitsche

Nach dem Spitzenspiel beim SuS Olfen dürfen sich die Selmer Zuschauer auf einen weiteren fußballerischen Leckerbissen freuen. Sowohl die Selmer als auch die Werner können mit einem dreifachen Punkteerfolg gegen die direkte Konkurrenz den Kontakt zur Spitze wahren und den Kontrahenten etwas abschütteln. SG-Trainer Frank Bidar erwartet daher auch einen Gegner auf Augenhöhe, der vor allem mit seinen individuellen Spielern überzeugen kann. „Während Olfen eher über die Einsatz- und Laufbereitschaft kommt, punktet Werne mit seinen Individualisten“, so Bidar. Allen voran nennt er Faruk Bozaci und Mario Martinovic, die große Torgefahr der Werner ausstrahlen.

Beide Offensivkräfte drohen aufseiten der Eintracht jedoch auszufallen. „Genau vor dieser Partie brechen uns mindestens fünf wichtige Spieler weg“, sagt Eintrachts Coach Muris Mujkanovic. Unter anderem „die Granaten“ (Mujkanovic) Faruk Bozaci und Osman Köse. Fraglich sind zudem Andreas Pawlik und Mario Martinovic. Mujkanovic wäre daher schon mit einer Punkteteilung am Sandforter Weg hochzufrieden. Die Selmer können indes auf den kompletten Kader zurückgreifen. Das Selmer Tor wird so wieder von Lukas „Pute“ Witthoff gehütet. Ersatzkeeper Carsten Zolda wird auf der Bank sitzen. Sebastian Achtstetter, der zuletzt Witthoff vertrat, wird wieder in der eigenen Reserve aushelfen. Auch taktisch ließ sich Bidar schon die Karten schauen. „Wir werden mit derselben Aufstellung antreten, wie im Spiel gegen den SuS“, berichtet der Selmer. Dort kam die SG zu einem Zähler. 

  Der Tabellenfünfte SV Stockum empfängt den Zweiten SV Herbern II. Der SVS liegt sechs Punkte hinter dem SVH II, hat aber noch das Nachholspiel gegen den SV Südkirchen (22. November) in der Hinterhand. Herberns Coach Timy Schütte hält Stockum für einen extrem starken Konkurrenten. „Olfen ist der große Favorit, aber auch Stockum hat ein starkes Team“, sagt Schütte. Deshalb müsse sein Team am Sonntag 100 Prozent abrufen und sich nicht kurze Schwächephasen wie gegen Capelle (4:3) und Ottmarsbocholt (4:0) gönnen.

Aus dem Landesliga-Kader werden definitiv Simon Närdemann und Markus Betke das Team verstärken. Zwei weitere werden folgen. Hier wollte Christian Bentrup, Coach der Ersten, die Entscheidung erst nach dem Abschlusstraining fällen. Ralf Gondolf, Trainer des SV Stockum, erklärt, dass der SV Herbern II in der Favoritenrolle steht. „Ich habe das Team gegen Ottmarsbocholt gesehen. Die sind echt stark“, sagt Gondolf. Nichtsdestotrotz will er mit seinem Team die drei Punkte in Stockum behalten. Er verlangt von seiner Mannschaft einen ähnlichen Auftritt wie beim 4:2-Erfolg gegen die SG Selm. Das war die erste Niederlage der Selmer überhaupt. Christoph Barthel, Alexander Sudholt und Marcel Heidenreich stehen wieder im Kader. Fraglich ist Lars Zimmer. Firat Isikli fällt aus.

SuS-Trainer Norbert Sander erwartet mit dem SV Südkirchen eine Wundertüte. „Südkirchen wird versuchen, unser Spiel zu verhindern. Wir müssen mit großem Engagement dagegenhalten“, so der Olfener. Drei Punkte sind das Ziel der Steverstädter. „Bis zum Herbern-Spiel wollen wir keine Punkte lassen“. Sein Gegenüber Patrick Linnemann wäre schon mit einer Punkteteilung zufrieden. Linnemann: „Olfen hat die beste Mannschaft der Liga“. Beide Teams kämpfen mit großen Personalsorgen. Aufseiten der Olfener fehlt mit Marvin Böttcher (Sperre), Andre Zolda (krank) und Max Müller (verletzt) fast der gesamte Sturm. Der SV Südkirchen muss auf David und Leon Hügemann verzichten. Zudem kann Daniel Wessels nicht auflaufen

Trotz der knappen Niederlage gegen den SV Stockum war SuS-Trainer Markus Kuhn mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. Beinahe hätten die Steverstädter noch mit einer Punkteteilung überrascht. Diese wollen sie nun in Davensberg erreichen. „Wegen der personellen Lage reicht mir dieses Mal ein Unentschieden“, so Kuhn. Patrick Czubak und Jan Radke sind beide angeschlagen und somit fraglich für das Spiel bei der Davaria. Sicher fehlen werden Hendrik von Hagen, Jonas Michel, der bei der Ersten aushilft und Sami Bennis (krank).

Im Heimspiel gegen den SC Capelle verspielte GS Cappenberg in der Nachspielzeit sicher geglaubte drei Zähle. Bis zur Winterpause möchte GSC-Trainer Patrick Osmolski mit seinem Team aus drei Spielen noch mindestens sieben Punkte holen. „Wir kennen Ottmarsbocholt schon aus dem Pokal und wissen demnach, was uns erwartet“, sagt der Cappenberger vor dem Duell mit BWO. Neben den üblichen Verdächtigen fehlt bei GS Cappenberg noch Abiola Farinde (Zerrung). Auf einen Einsatz von Jan Lippke hofft Patrick Osmolski noch.

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Der PSV Bork will nach dem 5:0-Erfolg gegen Vinnum das nächste Ausrufezeichen setzen. Beim SC Capelle erwartet die Borker jedoch ein schwerer Kampf. „Beide Teams sind im Aufwind. Wir wissen um die Borker Stärke, vor allem in der Offensive“, sagt Capelles Coach Martin Ritz vor dem Spiel. Daniel Rosengart steht den Borkern nicht zur Verfügung. Zudem fällt Ricardo Poslednik mit einem Rippenbruch noch aus. Jonas Lammers kehrt ins Team zurück. Auf SCC-Seite fehlen nur Sven Kroner und Jost Schulze Kersting. Ansonsten sind alle Mann einsatzbereit.

Beide Mannschaften kassierten in der vergangenen Woche hohe Klatschen, sodass sowohl die Vinnumer als auch die Ascheberger Reserve auf Wiedergutmachung aus sind. Westfalia-Coach Yüksel Acikgöz rechnet sich gegen den Tabellenvorletzten auch etwas aus. „Ich denke schon, dass drei Punkte möglich sind“, so der Vinnumer. Fatih Cengiz, Murat Cengiz, Fabian Niermann (alle verletzt) und Marco Most (Sperre) fallen bei Westfalia Vinnum sicher aus. Dafür rückt der entsperrte Schlussmann Tobias Beckbauer ins Westfalia-Tor zurück.

Most spielt 2014 keinen Fußball mehr
Westfalia Vinnum muss wie erwartet mehrere Wochen auf seinen Offensivspezialisiten Marco Most verzichten.
Der Vinnumer kassierte im Derby beim PSV Bork nach 20 Spielminuten wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte. Da er Wiederholungstäter ist wurde die Sperre auf sechs Wochen, bis zum 14. Dezember, ausgelegt. Er fehlt somit für den Rest des Jahres.

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