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Trainer Börderling ist "nie zufrieden"

BV Brambauer-Lünen

Zwei Siege zum Auftakt - und weiter Spitzenreiter der Fußball-Westfalenliga 2. Dennoch: Trainer Dirk Bördeling sagt über seinen BV Brambauer-Lünen: "Zufrieden kann ich nie sein."

BRAMBAUER

von Von Bernd Janning

, 23.08.2010
Trainer Börderling ist "nie zufrieden"

Elvedin Joldic (am Ball) und seine Teamkollegen siegten beim SV Herbede und bleiben Tabellenführer.

Bördeling relativiert das selbst sofort: "Aber mit zwei Siegen in den ersten zwei Spielen und Platz eins konnte man nicht rechnen.“ Und so geht der Blick schon auf das nächste Spiel. Am Sonntag, 29. August, tritt Oberliga-Absteiger TSG Sprockhövel ab 15 Uhr in der Brambauer Glückauf-Arena an.

Mehrere Brambauer „Spione“ waren Sonntag beim TuS Eving auf dem Platz. Sie sahen, wie Aufsteiger TuS - in Brambauer noch 1:4 untergegangen - gegen NRW-Liga Absteiger Sprockhövel mit 3:1 zu seinem ersten Sieg kam. Bördeling über Sprockhövel: „Ein sehr kompaktes Team.“ Doch der Übungsleiter ist sich sicher, dass seine Mannschaft gegen jeden Gegner mithalten kann – wenn alle ihre Leistung abrufen. „Genug Selbstvertrauen müssten wir ja jetzt haben.“

Als alleiniger Vater des jungen Erfolges will sich Bördeling auf keinen Fall sehen. „Wir haben neue Leute. Die bringen sich gut ein. Auch die alten hauen richtig rein. Es ist nicht mehr so wie vor einem Jahr. Wenn ich da ausgewechselt habe, haben wir uns eher verschlechtert als verbessert. Jetzt haben wir Konkurrenz im Team. Die ersten elf Mann, die spielen, spüren, dass jetzt ein viel größerer Druck da ist.“ Auch die bessere Disziplin gehört laut Trainer mit zu den Garanten des Erfolges. „Wir haben ein paar Regeln für Spiel, Training, Umgang miteinander, für unser äußeres Erscheinungsbild aufgestellt. Dieses Regeln greifen ohne dass hier Strafgelder in die Mannschaftskasse gezahlt werden müssen.“ Ein Beispiel: „Wer sich nicht zum Training nicht ordnungsgemäß abmeldet, der läuft bei der nächsten Übungseinheit, dreht eineinhalb Stunden seine Runden um den Platz, während die anderen dort mit dem Ball üben oder spielen!“

Dazu kommt, dass die alten Brambauer, Routinier Thorsten Nitsche und Dennis Stolzenhoff, gleichzeitig auch Kapitän und Stellvertreter, sich sehr engagiert zeigen. Bördeling: „Die können sehr gut mit den Leuten umgehen!“ Der Trainer schickt aber sofort eine Warnung hinterher: „Nach zwei Siegen sind jetzt alle euphorisch. Wie gut der Zusammenhalt ist, wie gut es bei uns wirklich läuft, zeigt sich, wenn wir das erste Mal verlieren oder wir sogar zweimal in Serie etwas auf die Nase bekommen!“ Vorzeitig und mit Knieproblemen beendete Stolzenhoff das Spiel in Herbede. Er dürfte aber bis Sonntag wieder fit sein. Um allen mehr Spielpraxis zu geben, hätte Bördeling gern in der Woche einen Test abgemacht. Der Coach: „Klappte bisher nicht. Viele Teams sind in der Woche noch durch den Pokal gebunden!“

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