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Transfercoup beim WSC: Hoppe kommt aus Hamm

Werner SC

Jorma Hoppe vom Landesligisten Hammer SpVg kommt in den Lindert. Hier kennt das 19-jährige Torwarttalent schon einige Mitspieler.

Werne

, 31.08.2018
Transfercoup beim WSC: Hoppe kommt aus Hamm

Schon früh zeigte sich das Talent bei Jorma Hoppe. In der Jugend beim SV Herbern, hier noch ein ältere Szene aus seinen Tagen bei der A-Jugend in der Landesliga, hat er auf hohem Niveau viel Erfahrung sammeln können.Nitsche (A)

Dem Fußball-Landesligisten Werner SC ist kurzfristig ein Transfercoup gelungen: Von der Reserve der Hammer SpVg wechselt Keeper Jorma Hoppe in den Lindert. Beim Hammer Landesligisten war der erst 19-Jährige noch nicht für die Liga spielberichtigt. Die Berechtigung bekommt er jetzt für den Werner SC. Im Heimspiel gegen Viktoria Heiden dürfte Hoppe aber noch nicht zwischen den Pfosten stehen.

Die Spielvereinigung hatte Hoppe vom SV Herbern losgeeist. In Herbern durchlief das Torwart-Talent die Jugend und schon früh war klar, dass Hoppe das Potenzial besitzt, auch im Seniorenbereich höherklassig zu spielen. Nun tut er das in Werne, ganz zur Freunde der Verantwortlichen. „Wir hatten Jorma schon länger auf dem Zettel und jetzt ging alles ganz schnell“, so WSC-Fußball-Chef Thomas Overmann.

Herberner „Klassentreffen“

Menschlich passe Hoppe super ins Team, meint WSC-Trainer Lars Müller. „Er kennt ja auch schon einige Spieler von uns, mit denen er in Herbern gespielt hat“, so Müller. Zum Beispiel: Henry Poggenpohl oder die Lachowicz-Brüder Colin und Yannick.

Sportlich gesehen, macht die Verpflichtung insofern Sinn, da Stammkeeper Sebastian Treppe sich seit Monaten mehr oder weniger auf dem Platz quält. „Sein Knie ist kaputt, er trainiert kaum,“ erklärt Müller. Ersatzkeeper Tristan Schlossarek hat sich am Sprunggelenk verletzt, wann er wieder auflaufen kann, ist unklar – es dürfte jedenfalls noch mehrere Wochen dauern. Und dann ist da noch das Eigengewächs Henrik Pollak, dem Müller attestiert, alles für die Zukunft mitzubringen. Jedoch fehle es dem A-Junior noch an Erfahrung. „Und unter Berücksichtigung all dieser Fragezeichen, ist die Verpflichtung von Jorma genau das Richtige“, sagt Müller.

Heiden als Mitkonkurrent

Drei Punkte wären am Sonntag gegen Heiden ebenfalls genau das Richtige aus Sicht der Werner. „Das ist ein sehr wichtiges Spiel. Es ist immerhin schon der vierte Spieltag und da wollen wir jetzt mit aller Macht den ersten Sieg einfahren“, so Wernes Coach.

Heiden ist der gut bekannte Konkurrent aus der vergangenen Saison, der gemeinsam mit dem WSC tief im Abstiegssumpf steckte. „Am Ende war es bei denen aber nicht ganz so knapp wie bei uns“, sagt Müller, der am Sonntag wieder mit Dominik Hennes, Jannik Prinz, Yannick Eisenbach und Marcel Niewalda rechnet. Daniel Durkalic und Dennis Seifert, denen der Coach zuletzt im Pokalspiel unter der Woche gegen Hiltrup (1:3) aufgrund von einigen Blessuren nur geringe Einsatzzeiten gab, dürften wieder voll auf der Höhe sein.


Anpfiff: Sonntag, 2. September, 15 Uhr, Kunstrasenplatz Lindert, Kardinal-Von-Galen-Straße, 59368 Werne

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