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Trotz Niederlage hat Coach Hampel "keinen Grund zum Nörgeln"

Lüner SV

Der frischgebackene Meister Lüner SV hat am vergangenen Wochenende mit dem 0:3 gegen ÖSG Viktoria seine zweite Saisonniederlage in der Fußball-Bezirksliga 8 kassiert. Ein Grund zum Ärgern war diese Niederlage für Trainer Christian Hampel hingegen nicht.

LÜNEN

von Von Marco Winkler

, 29.05.2012
Trotz Niederlage hat Coach Hampel "keinen Grund zum Nörgeln"

Dalibor Mikuljanac (rechts) spielte beim LSV in der Sturmspitze.

"Ich verstehe das Genörgel nicht. Dafür gibt es aus meiner Sicht keinen Grund", stellt sich Trainer Christian Hampel vor seine Schützlinge. Diese hatten nach dem perfekten Aufstieg erstmals seit 589 Tagen wieder ein Heimspiel verloren. "Wer das Spiel gesehen und ein wenig Fußballverstand hat, der hat Verständnis dafür", meint der Coach. Die Rot-Weißen haben wohl nach dem erreichten Erfolg ein paar Prozent nachgegeben, die ÖSG gab dagegen alles. "Uns hat die letzte Konsequenz gefehlt", gab auch Hampel zu.Team fehlten die Automatismen

Allerdings hatte der 42-Jährige auch andere Erklärungen. Denn er ließ eine Mannschaft auflaufen, die so bisher noch nicht zusammen gespielt hat. "Mit zwei 18-Jährigen auf der Doppel-Sechs und einem weiteren im Sturm-Zentrum kann es schon einmal vorkommen, dass es nicht so läuft", so Hampel. Seiner Elf fehlten eindeutig die Automatismen.

"Wenn wir die Tore machen, sieht die Sache schon ganz anders aus", erinnert sich Hampel aber auch an die Möglichkeiten, die die Hausherren hatten. Allerdings stieg in der Schlussphase das Gefühl, dass der Meister noch Stunden hätte spielen können, ohne ein Tor zu schießen.Hampel: "Wollen nicht so weitermachen"

Ärgerlich war schließlich, dass die Dortmunder sogar dreimal trafen. "So sieht das Ergebnis natürlich sehr bitter aus", weiß auch Hampel. Deshalb soll es sich natürlich demnächst schon wieder ändern. "Wir wollen sicher nicht so weitermachen, sondern auch die letzten Wochen erfolgreich gestalten", kündigte Hampel an.

Wer den Coach kennt, der weiß auch, dass er dies bei seiner Mannschaft einfordert. Denn im Vorjahr stürmte der LSV zur erfolgreichsten Mannschaft der Rückrunde, obwohl es schon lange um nichts mehr ging.

 

 

 

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