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TuSler Aufstiegsgaranten setzen Erfolgsstory fort

Niederaden-Frauen

Mit dem Durchmarsch aus der Kreis- in die Landesliga krönten die Fußballfrauen des TuS Niederaden eine Erfolgsstory, die noch vor wenigen Jahren kaum einer für möglich gehalten hätte.

NIEDERADEN

von Von Dirk Buschmann und Steven Roch

, 28.06.2012
TuSler Aufstiegsgaranten setzen Erfolgsstory fort

Der Jubel war groß bei den Frauen des TuS Niederaden. Die Elf von der Kreisstraße gewann das Relegationsfinale gegen DJK Wattenscheid deutlich mit 3:0

Sie konnten es selber nicht richtig fassen. Nach dem unerwartet klaren 3:0-Sieg über die DJK Wattenscheid standen einige Spielerinnen auf dem HSC-Platz in Hörde und fragten: „Wir spielen in der Landesliga? Das gibt’s doch gar nicht!“ Manche von ihnen sind gerade erst aus dem U17-Team heraus.  Frauen- und Mädchenfußball wurde in Niederaden bereits vor knapp zwanzig Jahren gespielt, erinnert sich Erfolgscoach Thomas Poppe: „Anno 1994 habe ich an der Kreisstraße eine Mädchen-Mannschaft trainiert. Das war die Zeit, als die DFB-Frauen ihre ersten Erfolge erzielten, als die Bundesliga eingeführt und der Frauenfußball allmählich salonfähig wurde.“  

 Die aktuelle Erfolgsgeschichte beginnt im Jahre 2005. An der Kreisstraße bauten Poppe und Klaus-Peter Hansmeyer eine neue U17-Mannschaft auf, die 2008 fast geschlossen zu den Seniorinnen aufrückte und sich drei Jahre in der Kreisliga Dortmund warmlief: 2009 wurden sie Neunter unter 13 Teams und 2010 Achter unter 14 Teams, übrigens einen Punkt hinter Teutonia Lanstrop.  Es war die letzte Saison einer Lanstroper Damentruppe, da sie im Schatten einer Vereinskrise auseinander fiel. Das Gerüst der Teutoninnen wechselte nach Niederaden: Gabriela Schwering, Alexandra Zalewski, Alice Krencizek, Lena Machewitz, Maike Poppe oder Maja Höhenberger spielen bis heute für den TuS.

 Klaus-Peter Hansmeyer erinnert sich: „Wir konnten aus zwei bisher mittelmäßigen Teams eine Klassemannschaft formieren.“ Diese wurde 2011 prompt Kreisligameister und stieg in die Bezirksliga auf. Als das Trainerduo zum Saisonauftakt verkündete, in der Bezirksliga durchmarschieren zu wollen, wurden Poppe und Hansmeyer milde belächelt. Doch die Blau-Weißen wirbelten die etablierten Teams gehörig durcheinander und landeten in der Spitzengruppe hinter Meister Holzwickede.

 Als der FC Ebenau aus Siegen seine Mannschaft aus der Landesliga zurückzog, bekam plötzlich auch der Vizemeister seine Aufstiegschance. Niederaden hängte Eintracht Dorstfeld im Endspurt ab, bekam in der Aufstiegsrunde zuerst ein Freilos und schlug im Halbfinale den SV Weser Leteln (Minden) mit 3:2: Das Ticket zum Entscheidungsspiel in Hörde.Im Finale schrieben die TuS-Frauen dann Geschichte mit dem Landesliga-Aufstieg und spielen nun so hoch wie noch kein Niederaden-Team zuvor.

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