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Turnier des TC Rot-Weiß mit "alten Bekannten" und neuen Gesichtern

Tennis

Es war in den vergangenen Jahren stets eines der hochwertigsten Ereignisse im Schwerter Sportkalender - und das wird 2010 nicht anders sein. Die Rede ist von den Internationalen Westfälischen Tennis-Meisterschaften für Herren-30-Spieler, die der TC Rot-Weiß Schwerte am letzten August-Wochenende ausrichtet.

SCHWERTE

von Von Michael Dötsch

, 19.08.2010

"Vom sportlichen Niveau her wird es nochmal wieder eine Steigerung zum letzten Mal", kündigt Turnier-Organisator Tim Richter an - und jeder aufmerksame Beobachter weiß, dass das Turnier auch in den letzten Jahren schon immer Tennis der Extraklasse garantierte. Richter und auch dem Rot-Weiß-Vorsitzenden Manfred Hoppe ist die Vorfreude deutlich anzumerken. "Erfreulicherweise sind die Sponsoren bei der Stange geblieben. Nur deshalb ist es uns möglich, wieder diese hohe Qualität zu bieten", erklärt Hoppe. Wie schon 2009 werden immerhin 4800 Euro Preisgeld ausgeschüttet.

Meldeschluss am Freitag Ganz komplett hat Richter das Teilnehmerfeld noch nicht, denn erst am Freitag (20. August) ist Meldeschluss. Versprechen kann er aber schon, dass es neben einigen "alten Bekannten" wie Christian Schäffkes, Michael Schmidtmann, Frank Potthoff und wohl auch Vorjahresfinalist Mark Joachim auch einige neue Gesichter zu sehen geben wird. Michael Schramm aus Wuppertal zum Beispiel, der gerade erst 30 geworden ist und aktuell auf Platz acht der deutschen Rangliste dieser Altersklasse geführt wird. Oder Franz Stauder, der für den TV Espelkamp in der 2. Bundesliga aufschlägt. "Das sind Riesenspieler", schwärmt Tim Richter.Vorjahressieger Tobias Clemens nicht dabei Schade ist nur, dass der Vorjahressieger nicht dabei sein kann. Tobias Clemens, der 2009 mit Klassetennis die Zuschauer begeisterte, ist zum Zeitpunkt des Turniers in den USA. Aber auch ohne Clemens dürften die heimischen Tennis-Fans auf ihre Kosten kommen - zumal der Eintritt an allen Turniertagen frei ist. Im Gegensatz zum Vorjahr wird das 16er-Feld diesmal von vornherein feststehen - Qualifikanten für dieses Hauptfeld sucht man vergeblich. Deshalb fällt der Donnerstag, an dem in den Vorjahren die Qualifikationsspiele auf dem Plan standen, komplett weg. "Der sportlichen Qualität des Turniers tut das gut", erklärt Tim Richter. Das bedeutet aber auch, dass kein Lokalmatador antreten wird. Der einzige Spieler aus dem heimischen Raum, der das Zeug hätte, auf diesem Niveau mitzumischen, wäre Richter selbst. Das Problem dabei: Richter ist erst 28 und muss sich noch bis 2012 gedulden. So lange kann er sich als Turnier-Chef noch auf den organisatorischen Teil konzentrieren.

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