Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Unter Harder läuft es bei Preußen Lünen wieder

Fußball: Kreisliga

Fußball-Kreisligist SV Preußen Lünen ist nach dem Trainerwechsel im Aufwind. Sieben Punkte holte Oliver Harder, der neue Mann an der Linie bei den Horstmarern. „Wenn eine Mannschaft in Spielen teilweise ein halbes Dutzend kassiert, und sich schlecht verkauft hat, dann aber gewinnt, obwohl die gleiche Personaldecke zur Verfügung steht, dann ist man natürlich positiv überrascht“, sagte Harder.

HORSTMAR

, 26.10.2016
Unter Harder läuft es bei Preußen Lünen wieder

Oliver Harder hat den richtigen Kurs beim SV Preußen Lünen eingeschlagen.

Die Spieler sind die gleichen geblieben. Hinter den Kulissen hat Harder mit seinem Amtsantritt aber trotzdem viel bewegt. Harder lässt jetzt ein klassisches 4-4-2-System spielen. „Das System war vorher sehr kurios. Ich bin eher ein Verfechter klassischer Sachen. Wenn wir einfach spielen, ist es auch leicht zu verstehen. Wir müssen nicht den Schönheitspreis gewinnen“, sagte Harder.

Der Erfolg gibt ihm bislang Recht: Kaum war Harder im Amt, holte er einen Punkt gegen die SG Phönix Eving, bis dahin Tabellenführer. Danach schlug er Preußen Osmanlispor und die DJK TuS Körne.

Harder ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort – nicht zum ersten Mal: „Ich habe es irgendwie immer geschafft, die Leute etwas anzustacheln, wenn man mich gebraucht hat“, sagte Lünens Coach.

Spieler Maik Küchler bestätigt das: „Er lebt den Fußball, trifft den richtigen Ton und macht auch mal eine Ansage“, sagte er, „es ist ein Ruck durch das Team gegangen. Und plötzlich sind auch wieder Spieler da, die vorher verletzt waren. Die Motivation ist zurück.“ Harder sagte: „Böse Zungen sagen, ich wäre der Magath der Bezirksliga.“

Jetzt lesen

Er will mit den Preußen jetzt weiter in der Tabelle klettern. Den aktuell zehnten Tabellenplatz in der Kreisliga A2 Dortmund möchte Harder gerne verlassen und guckt auf Platz fünf, der momentan nur noch drei Zähler entfernt ist. „Der Weg nach oben ist zäh“, so Harder.

Sein Team kann beim Vierten Alemannia Scharnhorst am Sonntag (15 Uhr, Am Holzgraben, Friedrich-Hölscher-Straße 20, Dortmund) einen wegweisenden Schritt machen.

Lesen Sie jetzt